| Inglethelphusa fronto | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Inglethelphusa | ||||||||||||
| Bott, 1970 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Inglethelphusa fronto | ||||||||||||
| (Alcock, 1909) |
Inglethelphusa fronto (Syn. Paratelphusa (Globitelphusa) fronto) ist eine Süßwasserkrabbe in der Familie Gecarcinucidae und einziger Vertreter der Gattung Inglethelphusa. Die sehr kleine Süßwasserkrabbe kommt im Norden der Westghats im Distrikt Satara im indischen Bundesstaat Maharashtra vor. Die Gattung ist nach dem Krebstierforscher Raymond W. Ingle benannt.
Die Gattung hat die Merkmale der Gecarcinucidae. Auffällig ist die sehr breite Stirn und die geringe Körpergröße. Die Gonopoden entsprechen denen von Cylindrotelphusa. Der Carapax ist oval und etwas breiter als lang. Der vordere Seitenrand ist kurz und leistenartig, die hinteren konvergieren deutlich. Die epigastrischen Kämme sind niedrig, die postorbitalen undeutlich. Das äußere Augeneck ist ebenfalls undeutlich, der Epibranchialzahn als deutliche Kerbe sichtbar. Die Kiemenregion ist aufgetrieben, die Halsfurchen sind undeutlich. Die Scherenbeine haben spitze Fingerspitzen, die Schreitbeine sind mittelstark und lang. Dactylus, Propodus und Carpus sind reichlich beborstet. Die Naht zwischen den Sterniten S2/S3 ist bei Männchen undeutlich, die zwischen S3/S4 nur als zwei kurze seitliche Rinnen erkennbar. Das Pleon ist bei Männchen T-förmig. Der fünfte Somit ist etwas breiter als lang. Der sechste Somit ist rechteckig, deutlich länger als breit und etwa so lang wie das Telson. Das Telson ist verlängert und glockenförmig. Die Sternopleonalhöhle der Männchen ist sehr lang und tief und reicht bis zu einer gedachten Linie zwischen der Basis der dritten Maxillipeden. Die Exopoditen des ersten und zweiten Maxillipeden haben jeweils eine lange Geißel. Der Exopodit des dritten Maxillipeden ist kürzer als das Ischium und trägt keine Geißel.
Der Carapax von Inglethelphusa fronto ist bis zu 14 mm breit, 12 mm lang und stark gewölbt. Der Epibranchialzahn ist niedrig. Ein Stirndreieck fehlt. Der Exopodit des dritten Maxillipeden trägt keine Geißel, das Ischium hat nur eine angedeutete Längsfurche. Das erste Gonopodium ist schlank, sein Endglied am Ende leicht nach innen gebogen und deutlich gelenkig vom vorletzten Glied abgesetzt. Das zweite Gonopodium hat einen kurzen Endfaden. Die Vulvae sind erhaben, ihre Öffnung ist zentral gerichtet. Die beiden Scherenbeine sind bei beiden Geschlechtern kurz, gedrungen und deutlich asymmetrisch. Die große Schere lässt bei Schluss eine Lücke offen. Der Carpus ist mit einem spitzen Innendorn bewehrt.