Ingo Prihoda

Ingo Prihoda (* 30. Jänner 1922 in Iglau; † Mai 1991 in Horn) war ein österreichischer Lehrer, Heimatforscher und Museumsdirektor.

Leben

Nach dem Zweiten Weltkrieg machte Ingo Prihoda in Graz ein Lehramtsstudium der Geschichte und der Geographie. Seine Dissertation befasste sich mit dem Horner Becken. Danach unterrichtete er zehn Jahre an der Hauptschule in Deutschlandsberg. Während dieser Zeit und auch später wirkte er an der Erforschung der Fundstelle Kamegg sowie der Horner Flur Galgenberg mit und legte eine profunde Privatsammlung an. 1960 kam er als Professor an das Bundesgymnasium Horn. Er engagierte sich in der Heimatforschung und wurde Museumsdirektor des Höbarth- und Madermuseums in Horn.

Publikationen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Nachruf in der Sudetenpost 5. September 1991
  2. ↑ Beatrix Nutz: Die steinzeitlichen Fundstellen von Kamegg und Mühlfeld in Niederösterreich. Diplomarbeit, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, 2006
  3. ↑ Anthropologisches Institut der Universität Wien, Institut für Ur- und Frühgeschichte (Hrsg.): Archaeologia austriaca, Ausgabe 79. Verlag der Österr. Akad. der Wiss., 1995
Personendaten
NAME Prihoda, Ingo
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Lehrer, Heimatforscher und Museumsdirektor
GEBURTSDATUM 30. Januar 1922
GEBURTSORT Iglau
STERBEDATUM Mai 1991
STERBEORT Horn