Ingrid Hemmer (* 23. April 1954 in Hamm) ist eine deutsche Geographin und war Professorin für Didaktik der Geographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.
Ingrid Hemmer wurde 1954 im Hamm geboren. Ab 1973 studierte sie Geographie, Germanistik und Nordistik an der Universität Münster und legte 1978 das erste Staatsexamen ab. Von 1979 bis 1981 absolvierte sie das Referendariat für das Lehramt am Gymnasium. 1981 folgte das zweite Staatsexamen. Von 1981 bis 1982 arbeitete Hemmer als Lehrerin an einem Gymnasium. Von 1982 bis 1987 war sie als Hochschulassistentin am Institut für Didaktik der Geographie der Universität Münster tätig. 1984 wurde sie an der Universität Bamberg mit der Arbeit Entwicklung und Struktur der Rentierwirtschaft in Finnmark und Troms (Nordnorwegen) promoviert.
Von 1987 bis 1991 war Hemmer Privatdozentin und Akademische Rätin am Lehrstuhl für Didaktik der Geographie der Universität Augsburg. Daneben unterrichtete sie von 1988 bis 1990 nebenamtlich am Lessing-Gymnasium in Neu-Ulm beschäftigt. 1990 habilitierte sie sich an der Universität Augsburg mit der Arbeit Untersuchungen zum wissenschaftspropädeutischen Arbeiten im Geographieunterricht der Oberstufe.
1991 erhielt Hemmer Rufe auf Professuren an den Universitäten Bamberg, Eichstätt und Gießen und nahm den Ruf als Professorin für Didaktik der Geographie an die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt an. Von 1996 bis 1997 unterrichtete sie erneut nebenamtlich am Lessing-Gymnasium. 2020 trat sie in den Ruhestand ein.
Ingrid Hemmer bekleidet bzw. bekleidete unter anderem folgende Ämter:
Für ihre Verdienste erhielt Hemmer im Juni 2018 die Bayerische Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Umwelt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hemmer, Ingrid |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Geographin und Hochschullehrerin |
| GEBURTSDATUM | 23. April 1954 |
| GEBURTSORT | Hamm |