| Inkalilien | ||||||||||||
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Inkalilie (Alstroemeria-Aurea-Hybride) Sorte 'Saturne' | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Alstroemeria | ||||||||||||
| L. |
Die Inkalilien (Alstroemeria) sind eine Gattung in der Familie der Inkaliliengewächse (Alstroemeriaceae) innerhalb der Ordnung der Lilienartigen (Liliales), gehören also zu den Einkeimblättrigen Pflanzen (Liliopsida). Die Gattung wurde von Carl von Linné zu Ehren des schwedischen Kaufmanns und Botanikers Claes Alströmer (1736–1794) benannt. Es gibt etwa 126 Arten. Aus wenigen Arten wurden sehr viele Sorten gezüchtet, vor allem aus Alstroemeria aurea (Syn.: Alstroemeria aurantiaca). Die Hybriden sind beliebte Schnittblumen.
Alstroemeria-Arten wachsen als saisongrüne, ausdauernde krautige Pflanzen. Sie bilden Rhizome oder Knollen als Überdauerungsorgane. Die wechselständigen am Stängel verteilt angeordneten, resupinaten Laubblätter sind einfach und ganzrandig.
Die Blüten stehen einzeln oder in achsel- oder endständigen, traubigen oder doldigen Blütenständen (Infloreszenzen) mit laubblattähnlichen Hochblättern. Die zwittrigen, meist zygomorphen Blüten sind dreizählig. Es sind zwei Kreise mit je drei freien, spatelförmigen Blütenhüllblättern vorhanden, von denen nur die drei des äußeren Kreises gleichgestaltet sind. Die oberen Blütenhüllblätter des inneren Kreises sind bei den Naturformen und auch vielen Sorten gestreift. Am unteren Ende der Perigonblätter wird Nektar sezerniert. Es sind zwei Kreise mit je drei freien, dünnen Staubblättern vorhanden. Die auf einem ringförmigen Nektarium entspringenden Staubfäden sind aufwärts gebogen. Drei Fruchtblätter sind zu einem dreikammerigen, unterständigen Fruchtknoten. In jeder Fruchtknotenkammern stehen die vielen Samenanlagen in zwei Reihen. Der dreigabelige Griffel endet in drei kurz zurückgekrümmten Narben.
Sie bilden lokulizidale Kapselfrüchte, die viele Samen enthalten.
Die Chromosomenbasiszahl ist n = 8.
Die Heimat sind die gemäßigten Zonen bis in die Tropen, in Südamerika und Mittelamerika, sowie Australien und Neuseeland. Die Inkalilien gehören damit zum süd-hemisphärischen Florenreich. Ihr Verbreitungsmuster gleicht damit dem von mindestens 28 anderen Blütenpflanzenfamilien.
1762 wurde die Gattungsname Alstroemeria von Carl von Linné in Planta Alströmeria aufgestellt und er benannte sie zu Ehren seines Studenten Claus Alstroemer (1736–1794). Die Typusart ist Alstroemeria salsilla L. Sie ist die Typusgattung der Familie der Alstroemeriaceae. Synonyme für Alstroemeria L. sind: Schickendantzia Pax, Taltalia Ehr. Bayer.

















In der Gattung Inkalilien (Alstroemeria) gibt es etwa 126 Arten. Hier mit den Unterarten und Synonymen:
Viele Alstroemeria-Sorten werden als Zierpflanzen, besonders als Schnittblumen, genutzt. Je nach Autor und Anlass stehen sie meist für Zuneigung, Freundschaft, Liebe, Vertrauen und Hingabe.
Von einigen Alstroemeria-Arten werden die stärkereichen, unterirdischen Pflanzenteile gegart gegessen.