Iodophore

Iodophore (von griechisch phorós = tragend) sind stabile Einschlussverbindungen, die sich aus Makromolekülen mit elementarem Iod bilden.

Als Trägermaterialien kommen Polycarbonsäuren, Tenside oder Polymere zum Einsatz, die 0,5 – 3 % Iod komplex gebunden enthalten. Da das Iod im Gegensatz zu Iod-Tinkturen fester gebunden ist, zeichnen sich Iodophore dadurch aus, dass sie die Haut nicht färben, einen schwächeren Iod-Geruch besitzen und weniger korrosiv und toxisch sind. Iodophore finden in Desinfektionsmitteln, Antiseptika und Fungiziden Verwendung.

Beispiele für Iodophore sind:

Einzelnachweise

  1. ↑ Eintrag zu Iodophore. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 12. Juni 2012.