
Als Irakischer Widerstand werden bewaffnete Gruppierungen bezeichnet, die gegen die Besetzung des Iraks kämpften. Die Gewalt richtete sich gegen ausländische wie gegen irakische Streitkräfte. Parallel dazu flammte ein Bürgerkrieg auf.
Der Aufstand begann kurz nach der Invasion durch die Koalition der Willigen und noch vor der Etablierung einer neuen irakischen Regierung. Von 2004 bis zum Mai 2007 nahmen die irakischen Aufständischen vor allem Koalitionstruppen, aber auch Truppen der neuen irakischen Regierung ins Visier. 10 % der Attacken richteten sich gegen irakische Zivilisten. Diese forderten die meisten Opfer.
Die sowohl in der Reform- und Dschihad-Front und der Front für Dschihad und Wandel zusammengeschlossenen Widerstandsorganisationen schlossen sich mit dem Bündnis Islamische Front des irakischen Widerstands, welches vor allem Aufständische aus den Provinzen nördlich und östlich von Bagdad umfasst, und der Hamas Irak zum Politischen Rat des irakischen Widerstands zusammen.