Die Einöde liegt dreieinhalb Kilometer südwestlich des Ortskerns von Kist, beidseits der Staatsstraße578 in der Gemarkung Irtenberger Wald. Der weniger als sieben Hektar Fläche umfassende Gemeindeteil der Gemeinde Kist ist umgeben von gemeindefreiem Gebiet.
Geschichte
Durch die Lage an der historischen Verbindung zwischen Baden und Bayern befand sich bis zum Jahr 1836 in Irtenberg ein Zollamt.
Einwohnerentwicklung
1830: 0 18 Einwohner, 2 Wohngebäude
1871: 00 6 Einwohner
1885: 00 4 Einwohner, 1 Wohngebäude
1900: 00 9 Einwohner, 1 Wohngebäude
1925: 0 12 Einwohner, 1 Wohngebäude
1950: 00 4 Einwohner, 1 Wohngebäude
1961: 00 8 Einwohner, 2 Wohngebäude
1970: 00 8 Einwohner
1987: 00 2 Einwohner, 2 Wohngebäude
Baudenkmale
Das ehemalige Forsthaus Irtenberg stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Es ist ein zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau mit geohrten Fensterrahmungen.
Religion
Der Ort gehört zur katholischen Pfarrei Kist und zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Oberaltertheim.
↑Geschichte.Gemeinde Kist,abgerufen am 1.März 2016:„Bis zum Jahr 1836, als Baden dem deutschen Zollverein beitrat, war Kist Sitz eines Oberzollamtes – untergebracht war dies im Forsthaus Irtenberg.“
12Anton Rottmayer:Statistisch-topographisches Handbuch für den Untermainkreis. Würzburg 1830 (snipset–"Irtenberg = Jägerhaus, 3 St. A.S., mit 1 Zollamt, 2 Wohnh., 4 Fam., 18 S., 16 Kath., 2 Prot., Filial zur Pf. Kleinrinderfeld, zur Schule zu Kist, 3/4 St. davon.").