Isabel Sarli

Isabel Sarli mit ihrer Tochter (2008)

Isabel Sarli (eigentlich Hilda Isabel Gorrindo Sarli; * 9. Juli 1929 in Concordia, Provinz Entre Ríos; † 25. Juni 2019 in San Isidro) war eine argentinische Schauspielerin.

Leben

Sarli gewann 1955 den Wettbewerb Miss Argentina. Dadurch wurde der Regisseur Armando Bó auf sie aufmerksam und durch dessen Filme – meist Sex-Exploitationfilme – wurde sie berühmt.

Als sie 1956 in Bós Film El trueno entre las horas nackt zu sehen war (die erste Nacktszene in einem argentinischen Film), wurde sie durch diesen Skandal über Nacht in ganz Südamerika bekannt. Später arbeitete sie auch mit anderen Regisseuren, wie z. B. Leopoldo Torre Nilsson, durch den sie auf den 15. Filmfestspielen in Cannes 1962 auch einem europäischen Publikum bekannt gemacht wurde. Ihr Schaffen umfasst mehr als 30 Film- und Fernsehproduktionen.

Am 12. Oktober 2012 erklärte die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner Isabel Sarli zur „Kulturbotschafterin Argentiniens“.

Filmografie (Auswahl)

Literatur

Commons: Isabel Sarli – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Daniel Piloti: Isabel Sarli, Popular Star of Racy Argentine Films, Dies at 89. In: The New York Times, 28. Juni 2019 (englisch). Abgerufen am 3. Juli 2019.
  2. ↑ Erlass 1876. In: Boletin Oficial de la Republica Argentina vom 5. Oktober 2012.
Personendaten
NAME Sarli, Isabel
ALTERNATIVNAMEN Gorrindo Sarli, Hilda Isabel
KURZBESCHREIBUNG argentinische Schauspielerin
GEBURTSDATUM 9. Juli 1929
GEBURTSORT Concordia, Provinz Entre Ríos, Argentinien
STERBEDATUM 25. Juni 2019
STERBEORT San Isidro