
Isabella Maria Weber (geb. 1987 in Nürnberg) ist eine deutsche Ökonomin und Hochschullehrerin. Sie ist Associate Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst in den USA und leitet die Chinaforschung am dortigen Political Economy Research Institute. Schwerpunktmäßig beschäftigt sie sich mit der politischen Ökonomie Chinas, internationalem Handel, der Geschichte des wirtschaftlichen Denkens sowie mit Preis- und Geldtheorie. In Bezug auf strategische Preiskontrollen, Inflation durch Unternehmensprofite und Überlegungen zu einer antifaschistischen Wirtschaftspolitik tat sie sich auch in wirtschaftspolitischen Debatten öffentlich hervor.
Isabella Weber wuchs in der Nürnberger Altstadt auf. Als Tochter einer Erzieherin und eines Küsters besuchte sie eine Waldorfschule und legte anschließend ihr Abitur an einem Gymnasium ab. Aufgrund einer Freiwilligentätigkeit an einer Internationalen Schule in Bangkok 2006 wurde sie Augenzeugin des Militärputsches in Thailand. Anschließend absolvierte sie ein Praktikum bei der örtlichen Niederlassung der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Nachdem sie ein Jura-Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) nach dem ersten Semester abgebrochen hatte, begann Weber ihre wissenschaftliche Laufbahn mit einem von der Studienstiftung des deutschen Volkes geförderten Stipendium für sozialwissenschaftliche Forschung. Sie absolvierte von 2010 bis 2012 ein Bachelorstudium in Politikwissenschaft mit Nebenfach Wirtschaft an der Freien Universität Berlin, in dessen Rahmen sie von 2010 bis 2011 auch eine Sprachausbildung beim Zentrum für Chinesische Sprache mit Gasthörerschaft an der Universität Peking absolvierte. Es folgte 2015 ein Master in Wirtschaftswissenschaften an der New School for Social Research in New York City.
Im Jahr 2018 promovierte Weber in Development Studies am Peterhouse College der University of Cambridge mit dem Thema China’s Escape from the ‘Big-Bang’: The 1980s Price Reform Debate in Historical Perspective. Eine weitere Promotion erreichte sie mit der Thesis Essays on Theories of Money and International Trade, wiederum an der New School for Social Research.
Von 2017 bis 2019 war sie Assistenzprofessorin (Lecturer) für Wirtschaftswissenschaften am Goldsmiths College der University of London. 2019 wechselte sie zu Gunsten einer Assistenzprofessur für Wirtschaftswissenschaften an die University of Massachusetts Amherst, wo sie zudem Forschungsleiterin für China Studies am Political Economy Research Institute wurde. Auch war sie als Gastwissenschaftlerin an der Tsinghua-Universität und der Universität Duisburg-Essen tätig.
Als Fellow 2022/2023 am Berggruen Institute in Los Angeles beschäftigte sie sich mit Emergency Economics (Krisenökonomie/Notwirtschaften). 2023 wurde sie Senior Research Fellow am Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung. Zudem ist sie Associate in Research beim Fairbank Center der Harvard University.
Im Sommersemester 2026 ist Weber elfte Inhaberin der Karl-Polanyi-Gastprofessur in Wien, einer gemeinsamen Einrichtung der Universität Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), der Central European University (CEU), der International Karl Polanyi Society und der Volkshochschule Wien. Von Februar bis Juli 2026 war Isabella Weber Senior Fellow am Centre for Social Critique der HU Berlin. Im Juli 2026 gab Weber bekannt, im Wintersemester 2026/2027 am Wissenschaftskolleg zu Berlin zu Fragen der Alltagsökonomie und essentieller ökonomischer Zweige forschen zu wollen.
Sie beherrscht Deutsch, Englisch, Chinesisch, Französisch und Thailändisch (Grundkenntnisse).
Für Jamaal Bowman und andere fungierte sie als Sachverständige des US-Kongresses. Während der Corona-Pandemie trat Weber (gemeinsam mit Sebastian Dullien) mit ihren Vorschlägen zu strategischen Preiskontrollen angesichts der starken Steigerungen der Gaspreise in Erscheinung. 2022 wurde sie auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Cansel Kiziltep in den Bundestag eingeladen und gab ein Stellungnahme zugunsten eines Gaspreisdeckels ab. In diesem Rahmen wurde sie Mitglied der von September bis Oktober 2022 eingesetzten „ExpertInnen-Kommission [sic!] Gas und Wärme“ (Gaspreiskommission) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz unter Robert Habeck zur Regierungszeit der Ampelkoalition.
Im Juli 2025 bestellte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil Isabella M. Weber zu einem Mitglied der „Expertenkommission für die Modernisierung der Schuldenregel“. Nach eigenen Angaben hat sie politische Entscheidungsträger in den USA, Deutschland, Europa und Lateinamerika zu Maßnahmen zur Preisstabilisierung beraten.
Seit Anfang 2025 ist Isabella M. Weber gemeinsam mit Adam Tooze und Maurice Höfgen Herausgeberin des deutschsprachigen Wirtschaftsmagazins Surplus. Das Magazin hat eine (post-)keynesianische Ausrichtung und versteht sich als progressiv. Laut Chefredakteur Lukas Scholle wolle das Magazin wirtschaftliche Perspektiven abseits der Ausrichtung auf Eigentümer und Manager bieten. Die gelten als Wirtschaftswissenschaftler, die sich u. a. mit heterodoxer Ökonomie befassen. Das Magazin nimmt eine kritische Haltung zum Neoliberalismus ein, befürwortet staatliche Eingriffe in die Marktwirtschaft und verortet sich selbst im Spektrum einer linken Wirtschaftsberichterstattung. Regelmäßig veröffentlicht Weber dort Artikel und Interviews, in denen sie ihre Forschung mit aktuellen wirtschaftspolitischen Themen verbindet.
Ihrer politischen Beratertätigkeit war bereits 2022 eine öffentlichkeitswirksame Kampagne für Gaspreiskontrollen vorangegangen, die neben IMK-Kollegen auch der Wirtschaftsweise Achim Truger und weitere unterstützten.
2024 war Weber neben Branko Milanovic, Mariana Mazzucato, Adam Tooze, Thomas Piketty und Gabriel Zucman eine der Erstunterzeichnerinnen der Berlin Declaration des Forum New Economy. Das Manifest fordert die Abkehr vom Neoliberalismus und zielt darauf ab, die jahrzehntelange ausschließliche Ausrichtung auf Markteffizienz durch ein Paradigma zu ersetzen, in dessen Mittelpunkt das öffentliche Wohlergehen und die demokratische Widerstandsfähigkeit stehen. Ziel ist es, dem Misstrauen der Öffentlichkeit gegenüber liberalen Demokratien entgegenzuwirken, das durch Globalisierungsschocks, Deindustrialisierung, Sparmaßnahmen und zunehmende Ungleichheit geschürt wurde.
Nach den US-Präsidentschaftswahlen 2024 prägte sie den Begriff der „antifaschistischen Wirtschaftspolitik“ und stieß damit eine Debatte um wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie an. Schon im Vorfeld der Veröffentlichung ihres gleichnamigen Buches (zugleich auf Deutsch und Englisch) im Oktober 2026 erhielten ihre Überlegungen breite Aufmerksamkeit. Neben der Berichterstattung in verschiedenen deutschen Medien, präsentierte sie es etwa bei der Frankfurter Buchmesse und bei einer gemeinsamen Veranstaltung der der Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit Tim Klüssendorf, Ines Schwerdtner und Andreas Audretsch.
In ihrer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigte Weber sich mit der politischen Ökonomie Chinas, internationalem Handel, der Geschichte des wirtschaftlichen Denkens sowie mit Preis- und Geldtheorie. Dazu veröffentlichte sie rund ein Dutzend Peer-Reviewte Zeitschriftenartikel und Buchkapitel. Zudem gab sie der BBC Experteninterview und veröffentlichte Beiträge in Zeitungen wie The Guardian, Jacobin und Pandora Magazine. Seit 2014 hielt sie darüber hinaus Gastvorträge in Deutschland, Großbritannien, den USA, China, Österreich und präsentierte bei Konferenzen.
Ihr erstes Buch How China Escaped Shock Therapy: The Market Reform Debate wurde mit dem Joan Robinson Prize und als bestes Buch in interdisziplinären Studien durch die International Studies Association ausgezeichnet. Darin beschreibt sie, wie die allmähliche Marktöffnung Chinas ablief und wie sie den Aufstieg des Landes erleichtert, ohne dass es zu einer völligen Assimilation an den globalen Neoliberalismus gekommen wäre. Im Mittelpunkt steht der Diskurs um verschiedene Reformmöglichkeiten der Wirtschaft nach dem Ende der Mao-Ära. Zur Debatte habe eine Zerstörung des sozialistischen Systems durch eine Schocktherapie oder eine Nutzung der Institutionen der Planwirtschaft als Schöpfer des Marktes gestanden. In der Entscheidung sieht Weber eine maßgebliche Grundlage für die wirtschaftliche Expansion Chinas im Vergleich zur russischen Wirtschaft, die in Folge einer Schocktherapie brach lag. Auf der Grundlage umfangreicher Recherchen, darunter Interviews mit wichtigen chinesischen und internationalen Akteuren und Vertretern der Weltbank sowie Einblicken in unveröffentlichte Dokumente, zeichnet das Buch die Debatte nach, die es China letztlich ermöglichte, einen Weg der schrittweisen Reindustrialisierung einzuschlagen. Es beleuchtet nicht nur den Wandel der 1980er Jahre, sondern zeigt auch die intellektuellen Grundlagen der Beziehungen zwischen Staat und Markt im China der Reformära. Das Werk wurde von Fachkollegen gelobt und in mittlerweile fünf Sprachen veröffentlicht. Die deutschsprachige Ausgabe erschien unter dem Titel Das Gespenst der Inflation. Wie China der Schocktherapie entkam im April 2023.
Mit Bezug zu ihren auch historischen Zugängen zur Wirtschaftspolitik vertrat sie im Dezember 2021 die These, strategische Preiskontrollen könnten in Nadelöhr-Situationen zur Inflationskontrolle beitragen. Dabei nahm sie besonders Bezug auf die erfolgreiche Inflationskontrolle der Roosevelt-Regierung im Nachgang des Zweiten Weltkrieges. Wiederholt bezeichneten auch andere Ökonomen wie der White House Council of Economic Advisers die Wirtschaftslage der Nachkriegszeit und während der COVID-19-Pandemie als strukturell sehr gut vergleichbar. Damit stellte sie vor allem eine Alternative zu konventionellen makroökonomischen Maßnahmen wie z. B. einer Straffung der Geldpolitik vor, die vielseitig auf Kritik, besonders von neoliberaler Seite, stieß.
Kritik an ihrer These übte wenige Tage später Ende 2021 unter anderem der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman mit dem Hinweis darauf, besonders Lieferketten seien Verursacher von Preissteigerungen und eine Normalisierung der weltwirtschaftlichen Lage würde eine Stabilisierung der Inflation automatisch bringen. Im Mai 2022 veröffentlichte Daten, denen zufolge Lieferkettenprobleme lediglich 38 Prozent der Inflation verursachten, unterstützten indes Webers These. Für Krugmans Anfeindung, Webers Idee sei „truly stupid“ entschuldigte er sich später. Seine unsachliche Anfeindung wurde dennoch Grundlage von Debatten zu strukturell abwertendem Umgang mit Frauen in den Wirtschaftswissenschaften. In der New York Times revidierte Krugman im September 2022 seine dereinst geäußerte Meinung und trat für die Sinnhaftigkeit von Preiskontrollen in Europa ein.
Für Deutschland brachte sie mit Sebastian Dullien konkret einen Gaspreisdeckel ins Gespräch. Nach erster massiver Kritik fand ihre Position zunehmend Zustimmung, als erste offizielle Zahlen zeigten, dass der Preisanstieg neben Beschaffungsproblemen auch stark durch Gewinnsteigerungen von Ölkonzernen getrieben wurde und auch bei fallenden Beschaffungspreisen Konzerne die Preise künstlich hoch hielten, um ihre Gewinne zu erhöhen. Aus der Praxis ergaben sich zudem Ermittlungen des Bundeskartellamtes, wodurch auch in der Öffentlichkeit Webers und Dulliens Vorschlag eines strategischen Gaspreisdeckels Aufmerksamkeit sowie Zustimmung geriert, zumal fossile Energien ein ausschlaggebender Inflationstreiber sei.
Im Kontext der Inflation untersuchte Weber die Rolle von Unternehmensprofiten als Faktor für steigende Preise. Gemeinsam mit Kollegen veröffentlichte sie Studien, die zeigten, dass erhöhte Gewinnmargen in bestimmten Sektoren erheblich zur Inflationsentwicklung beitragen können. Auch diese These fand nach anfänglich scharfer Kritik stärkeren Widerhall im wirtschaftswissenschaftlichen Diskurs.
Ihre Forschung lieferte neue Grundlagen für Diskussionen um Lohnerhöhungen und Preisstabilität. Sie argumentierte, dass eine einseitige Fokussierung auf Löhne als Inflationstreiber die Rolle der Unternehmensgewinne vernachlässigt und plädierte für eine umfassendere Analyse der Inflationsursachen. So seien die Unternehmensgewinne von US-Unternehmen auf einen Höchststand seit 70 Jahren gewachsen während die Löhne kaum gestiegen seien. Die größten US-Unternehmen hatten während der Pandemie ihre Profite um durchschnittlich 50 % gesteigert.
→ Hauptartikel: Antifaschistische Wirtschaftspolitik
Das Schlagwort „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ brachte Weber erstmals mit einem Tweet, den sie am Wahlabend zur zweiten Wahl Donald Trumps als US-Präsident abgesetzt hatte, ein. „Can we now finally have a serious conversation about an anti-fascist economics?“, fragte sie. Zu Deutsch: „Können wir jetzt endlich eine ernsthafte Diskussion über eine antifaschistische Wirtschaftspolitik führen?“ Nach vereinzelten Stellungnahmen, die den Begriff weiter illuminierten, legte sie im Oktober 2026 den Band „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ vor, der zugleich auf Deutsch und Englisch erschien. Während dessen Analysen und Vorschläge sich vornehmlich auf die US-Wirtschaftspolitik beziehen, wurden die im Rahmen der Vorbereitungen publik gemachten Überlegungen bereits vor Erscheinen auch breit in Deutschland rezipiert und durch sie selbst wie durch Medien und andere Akteure auf die deutsche Situation bezogen – vornehmlich bezüglich der erstarkenden AfD.
Ausgehend von dem Sieg Trumps 2024 analysierte sie, dass die Demokraten dadurch Zustimmung verloren hätten, dass sie die weit verbreitete Sorge vor steigenden Lebenshaltungskosten (im Gegensatz zu Trump) nicht adressiert hätten. Während die Unternehmensgewinne gestiegen sein, seien insbesondere die Preise essenzieller Güter weiter gestiegen, was das Leben zunehmend unbezahlbar scheinen lasse. Dies werde dadurch verstärkt, dass essenzielle Güter sich durch besondere „Anfälligkeit für das profitable Ausschlachten von Katastrophen“ durch private Unternehmen auszeichnen. Die Löhne seien gleichzeitig trotz steigender Produktivität nicht entsprechend gestiegen. Daraus habe sich Pessimismus in Bezug auf die eigene wirtschaftliche Zukunft abgeleitet, während die Politik fast nur Abwarten und Austerität angeboten hätte, statt in den Konflikt mit profitierenden Unternehmen zu gehen. Dies führe zu einem grundsätzlichen Misstrauen gegenüber dem System und einem unbedingten Wunsch nach Wandel. „Im Gefolge der Inflationskrise stiegen die Stimmenanteile rechtsextremer Parteien in Großbritannien und in den europäischen Kernländern Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich und den Niederlanden auf Werte, die seit Jahrzehnten nicht beobachtet worden waren.“ Etwa in Deutschland zeige sich, dass besonders Menschen zur AfD tendierten, die finanzieller Unsicherheit erführen.
Eine Studie, die sie mit weiteren Wirtschaftswissenschaftlern durchführte, wies zentrale Produkte nach, deren Preise als besonders relevant für Ungleichheit gelten: Energie, Ernährung und Landwirtschaft, Gesundheitswesen, Chemie, Wohnungswesen und Großhandel verfügen über ein überproportionales Potenzial, bei Preisanstiegen eine Umverteilung auszulösen, da Ärmere davon überproportional betroffen sein währen Reiche überproportional von zusätzlichen gewinnen profitierten.
Antifaschistische Wirtschaftspolitik richte sich auf diese materiellen Bedingungen, die den Faschismus als attraktive Alternative erscheinen ließen. Es brauche eine Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik, in der die Demokratie wieder darauf ziele, die Lebensgrundlagen zu verbessern und der Markt der Demokratie diene statt umgekehrt. Der Staat müsse sich konsequent um die Grundbedürfnisse der Menschen herum organisieren. Dazu entwickelt sie ein Bündel von Maßnahmen und Änderungsvorschlägen bezüglich des zugrundeliegenden Systems. Förderlich sein könnten etwa strategische Preiskontrollen essenzieller Güter (besonders in Krisenzeiten), Investitionen in bezahlbaren Wohnraum, öffentlicher Verkehr und Kinderbetreuung. Zudem sollten aus ihrer Sicht Produkte wie Getreide, Reis und Öl eingelagert werden, um in Krisen die Preise stabil halten zu können. Auch stabile Beschäftigungsverhältnisse und gute Löhne zu sichern durch gewerkschaftliche Mobilisierung gehört ebenso dazu wie eine ökologische Wirtschaftspolitik, die die Lebensgrundlage nachhaltig sichere.
Für ihre Arbeit über den Aufstieg der Wirtschaft in der jüngeren Geschichte Chinas wurde Isabella Weber 2018 mit dem Warren Samuels Prize for Interdisciplinary Research in History of Economic Thought and Methodology ausgezeichnet und 2019 mit der Ground-breaking Subject Matter Accolade der International Convention of Asia Scholars.
Webers Buch „How China Escaped Shock Therapy: The Market Reform Debate“ wurde unter anderem mit dem Wissenschaftspreis der Keynes-Gesellschaft, dem International Studies Association Best Interdisciplinary Book Award und dem Joan Robinson Prize 2021 ausgezeichnet. Zudem wurde es auf eine Reihe von Listen der wichtigsten bzw. besten Bücher 2021 aufgenommen. So auf die Listen der Financial Times, der Foreign Policy, des Project Syndicate, von ProMarket und Folha de S. Paulo.
Neben den Preisen für ihr Buch wurde sie für ihr öffentliches wirtschaftspolitisches Wirken auf verschiedenen Listen gewürdigt, so etwa der TIME100 Next 2023 List, Bloomberg 50 Ones to Watch, MarketWatch 50, Focus 100 Frauen des Jahres, die 100 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft laut manager magazin, Capital Top 40 unter 40, WirtschaftsWoche 30 Denker für 2030 und der 28 besten deutschen Denker der FAZ.
2024 erhielt sie den Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik und den Ellen Meiksins Wood Prize.
Peer-reviewte Zeitschriftenartikel
Monographien
Beiträge in Sammelbänden
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Weber, Isabella M. |
| ALTERNATIVNAMEN | Weber, Isabella Maria (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Ökonomin |
| GEBURTSDATUM | 1987 |
| GEBURTSORT | Nürnberg |