Isabelle Mandrella (* 1968 in Besançon) ist eine deutsche Philosophin.
Sie studierte katholische Theologie und Philosophie an der Universität Bonn. Von 1990 bis 1996 war sie Tutorin, studentische und wissenschaftliche Hilfskraft und Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar, Lehr- und Forschungsbereich II (damals: Abt. B) in Bonn. Nach dem Diplom 1995 in Katholischer Theologie, Universität Bonn (Diplomarbeit: Zwei Listen natürlicher menschlicher Grundgüter – eine vergleichende Untersuchung zu den Theorien von John Finnis und Martha C. Nussbaum) absolvierte sie mit einem Promotionsstipendium (1997–2000) durch die Studienförderung Cusanuswerk die Promotion 2001 in Philosophie, Universität Bonn. Von 2001 bis 2002 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar, LFB II der Universität Bonn. Sie erhielt Lehraufträge an den Universitäten Bonn und Köln. Von 2002 bis 2004 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Arbeitsstelle Trier, Institut für Cusanusforschung, an der Edition der Opera omnia des Nicolaus Cusanus und erhielt wiederum Lehraufträge an der Universität Trier. Von 2005 bis 2007 hatte sie ein Habilitationsstipendium der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft und war Redakteurin des Philosophischen Jahrbuchs. Von 2007 bis 2010 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie bei Theo Kobusch an der Universität Bonn. Nach der Habilitation 2011 in Philosophie, Universität Bonn vertrat sie im Wintersemester 2010/2011 den Lehrstuhl am Philosophischen Seminar der Universität Mainz (Mechthild Dreyer). Seit Sommersemester 2011 vertrat sie den Lehrstuhl an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität München (Lehrstuhl für Christliche Philosophie und Theologische Propädeutik). 2012 wurde sie zur Universitätsprofessorin für Christliche Philosophie und Theologische Propädeutik an der Kath.-Theol. Fakultät in München ernannt. Im Juli 2013 wurde die Professur in „Professur für Philosophie und philosophische Grundfragen der Theologie“ umbenannt. Der Prinzessin Therese von Bayern-Preis wurde ihr 2017 verliehen.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind theoretische und praktische Philosophie des Mittelalters; insbesondere: Nicolaus Cusanus, Geschichte der Metaphysik als Transzendentalphilosophie, Theorie der Willensfreiheit und Naturrecht als Vernunftrecht.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mandrella, Isabelle |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Philosophin |
| GEBURTSDATUM | 1968 |
| GEBURTSORT | Besançon |