Isolde Schaad

Isolde Schaad 2002

Isolde Schaad (* 9. Oktober 1944 in Schaffhausen) ist eine Schweizer Journalistin und Schriftstellerin.

Leben

Isolde Schaad, geboren 1944 in Schaffhausen als Tochter des Kunstmalers Werner Schaad, gehört zu den namhaften Schweizer Autorinnen der 68er-Generation. Sie studierte Kunstgeschichte, Ethnologie und Publizistik an den Universitäten von Zürich und Cambridge.

Schaad arbeitete als Kulturredakteurin der Weltwoche, bis sie sich 1974 für eine freiberufliche Tätigkeit entschied. Nach Studienreisen in den Nahen und Mittleren Osten, nach Afrika und in die USA liess sie sich 1982 als freie Schriftstellerin und Publizistin in Zürich nieder. Ihre journalistischen Texte schrieb sie in der Folge besonders für die Wochenzeitung (WOZ).

Ihre Spezialität ist die kritische Gesellschaftsbetrachtung, die sie der nahen und fernen Umgebung widmet. 1984 erschien ihr Erstlingswerk Knowhow am Kilimandscharo. 1997 wurde Mein Text so blau zum «Buch des Jahres» der Schweizerischen Schillerstiftung erkoren. Ihr Roman Robinson und Julia (2010) handelt von alten und neuen Geschlechterrollen. Ihr jüngestes Buch Das Schweigen der Agenda. Geschichten vom Innehalten und Aufhören erschien 2023. Darin setzt sie sich mit dem Themenkreis «Aufhören» und «Loslassen können» auseinander, der gerade beim Älterwerden zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Isolde Schaads Archiv befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern.

Preise (Auswahl)

Werke

Schaad publizierte zahlreiche Kolumnen, Essays und Kritiken. In Buchform sind folgende Werke erschienen:

Herausgeberschaft

Theater-Aufführungen

TV/Film/Video

Commons: Isolde Schaad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Buchbesprechung in der Sendung 52 beste Bücher des Schweizer Radios (27. April 2014).
Personendaten
NAME Schaad, Isolde
ALTERNATIVNAMEN Liechtenstein, Rosa (Pseudonym)
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Journalistin und Schriftstellerin
GEBURTSDATUM 9. Oktober 1944
GEBURTSORT Schaffhausen