| Município de Itapetinga Itapetinga | |||
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| Koordinaten | 15° 15′ S, 40° 15′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | 12. Dezember 1952 (Munizip) | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | Bahia | ||
| ISO 3166-2 | BR-BA | ||
| Região intermediária | Vitória da Conquista (seit 2017) | ||
| Região imediata | Itapetinga (seit 2017) | ||
| Höhe | 268 m | ||
| Klima | tropisch | ||
| Fläche | 1.651,2 km² | ||
| Einwohner | 68.724 (2025) | ||
| Dichte | 41,6 Ew./km² | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | itapetinga.ba.gov.br (brasilianisches Portugiesisch) | ||
| Wirtschaft | |||
| BIP | 1.938.472 Tsd. R$ 29.417 R$ pro Kopf (2023) | ||
| HDI | 0,667 (2010) | ||
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Itapetinga ist eine brasilianische Gemeinde im Bundesstaat Bahia in der Nordostregion des Landes. Sie liegt im südwestlichen Binnenland Bahias am Rio Catolé. Die Einwohnerzahl wurde vom Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) im Jahr 2025 auf 68.724 geschätzt.
Itapetinga liegt im südwestlichen Teil des Bundesstaates Bahia auf einer Höhe von etwa 268 Metern über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 1.651,158 Quadratkilometer. Die Gemeinde grenzt an Itambé, Itororó, Macarani, Maiquinique, Potiraguá, Caatiba und Itarantim.
Das Gemeindegebiet liegt am Rio Catolé, einem Nebenfluss des Rio Pardo. Neben dem Hauptort umfasst das Município den Distrikt Bandeira do Colônia. Itapetinga liegt zwischen den großen Verkehrsachsen BR-101 und BR-116 und ist regional mit Vitória da Conquista, Itabuna, Ilhéus und dem südwestlichen Bahia verbunden. Das Klima ist tropisch mit einer trockeneren Jahreszeit und warmen Temperaturen.
Die Ortschaft entstand Anfang des 20. Jahrhunderts, als sich Bauern hier ansiedelten. Administrativ wurde der Distrikt Itatinga 1933 durch Staatsdekret geschaffen und zunächst dem Município Conquista unterstellt. 1938 wurde der Distrikt von Conquista nach Itambé übertragen. Durch ein Staatsdekret von 1943 erhielt Itatinga den Namen Itapetinga.
Durch das Staatsgesetz Nr. 508 vom 12. Dezember 1952 wurde Itapetinga aus Itambé ausgegliedert und als eigenständiges Município geschaffen. Die Installation erfolgte am 7. April 1955. 1953 wurde der Distrikt Bandeira do Colônia geschaffen und dem neuen Município Itapetinga angegliedert. Seitdem besteht die Gemeinde aus den Distrikten Itapetinga und Bandeira do Colônia.
Die Einwohnerzahl wurde 2025 auf 68.724 Personen geschätzt. Ethnisch waren 2022 knapp 23 Prozent der Bevölkerung Weiße, 17 Prozent waren Afrobrasilianer und 61 Prozent waren Farbige vermischter Abstammung oder sonstige. Knapp 2 Prozent der Bevölkerung gehörten der Indigenen Bevölkerung Brasiliens an.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1991 | 53.476 |
| 2000 | 57.931 |
| 2010 | 68.343 |
| 2022 | 65.897 |
| Volkszählungen | |
Im zweiten Drittel des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Itapetinga zu einem regionalen Zentrum der Viehwirtschaft. Die Stadt wurde in Bahia besonders mit Rinderhaltung, Milchproduktion und später auch mit Fleischverarbeitung, Handel und Dienstleistungen verbunden. Die Gemeindeverwaltung beschreibt Itapetinga als Stadt mit starker Prägung durch die Tierhaltung und zugleich mit einer in den letzten Jahrzehnten gewachsenen industriellen Basis.
Die Stadt liegt zwischen den Autobahnen BR 101 und BR 116 und in strategisch günstiger Lage in der Nähe von Minas Gerais.
Die Bevölkerung ist überwiegend christlich geprägt. Itapetinga gehört zur römisch-katholischen Erzdiözese Vitória da Conquista. Im Stadtgebiet bestehen unter anderem die Paróquia São José und die Paróquia Nossa Senhora das Graças. Daneben bestehen evangelikale Gemeinden und weitere christliche Gemeinschaften.