Innokenti Weniaminow

Heiliger Innozenz von Alaska

Innokenti Weniaminow (auch Innokentij Veniaminov; russisch Иннокентий Вениаминов; * 26. Augustjul. / 6. September 1797greg. im ostsibirischen Dorf Anga (Anginskoje) bei Irkutsk als Iwan Jewsejewitsch Popow (Иван Евсеевич Попов); † 31. Märzjul. / 12. April 1879greg. in Moskau), bekannt auch als Heiliger Innozenz von Alaska, gehört zu den bedeutendsten Missionaren der russisch-orthodoxen Kirche des 19. Jahrhunderts. Er wirkte als Priester in Irkutsk, als Missionar in Alaska, später als Bischof und Erzbischof der Diözese Kamtschatka, Kurilen und Aleuten und wurde schließlich Metropolit von Moskau.

Seine Missionsarbeit trug wesentlich zur Ausbreitung des orthodoxen Christentums in Alaska, Kamtschatka und dem russischen Fernen Osten bei. Darüber hinaus leistete er Pionierarbeit auf den Gebieten der Sprachwissenschaft und Ethnografie. Er erforschte die Sprachen und Kulturen der indigenen Völker Alaskas, entwickelte Schriftsysteme für mehrere ihrer Sprachen, verfasste Grammatiken und Wörterbücher und übersetzte Bibeltexte sowie liturgische Schriften in ihre Muttersprachen. Seine Arbeiten sind bis heute wichtige Quellen der Aleuten- und Tlingitforschung.

Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde Weniaminow zum Ehrenmitglied der Russischen Geographischen Gesellschaft und der Kaiserlichen Moskauer Universität ernannt. Im April 1865 berief ihn die russisch-orthodoxe Kirche zudem in den Heiligsten Synod. 1870 gründete er die Orthodoxe Missionsgesellschaft, die die Missionsarbeit insbesondere in Russisch-Amerika und in Alaska förderte.

Aufgrund seiner außergewöhnlichen missionarischen Tätigkeit wird Innokenti Weniaminow als „Apostel Sibiriens“ bezeichnet und in der orthodoxen Kirche als Apostelgleicher verehrt. Am 6. Oktoberjul. / 19. Oktober 1977greg. wurde er von der russisch-orthodoxen Kirche heiliggesprochen.

Kindheit und Ausbildung

Innokenti als Metropolit von Moskau

Innokenti Weniaminow wurde als Sohn des Kirchendieners Eusebius Ioannovich Popow (Евсевия Иоаннович Попов, 1763–1803) geboren und am 2. Septemberjul. / 13. September 1797greg. auf den Namen Iwan Jewsejewitsch Popow getauft. Die Familie war sehr arm. Nach dem frühen Tod seines Vaters nahm ihn sein Onkel Dimitrij Popow, Diakon in einem Nachbardorf, bei sich auf.

Im Jahr 1806 wurde der neunjährige Iwan in das Priesterseminar von Irkutsk aufgenommen. Mit siebzehn änderte der Rektor des Seminars seinen Nachnamen in Weniaminow – zum Andenken an den kurz zuvor verstorbenen Bischof Weniamin Bagranskij (1789–1814), den der junge Seminarist besonders verehrte. Während seiner Ausbildungszeit eignete sich Iwan auch viele handwerkliche Fähigkeiten an.

Kurz vor Abschluss seines Studiums musste er sich entscheiden, ob er den Weg eines verheirateten Priesters oder den eines Mönchs einschlagen sollte. Da der Rektor des Seminars wegen des schweren Eisgangs auf der Angara nicht erreichbar war und Iwan die Entscheidung nicht weiter hinauszögern wollte, heiratete er kurzentschlossen die Tochter eines örtlichen Priesters namens Katharina. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor. Erst später erfuhr Iwan, dass der Rektor ihn an die Moskauer Geistliche Akademie schicken wollte, was für Verheiratete nicht möglich war. Nach Abschluss seiner Ausbildung wurde Iwan Weniaminow im Mai 1817 in der Mariä-Verkündigung-Kirche in Irkutsk zum Diakon geweiht. Am 18. Maijul. / 30. Mai 1821greg. empfing er dort die Priesterweihe und wurde als zweiter Priester an derselben Kirche eingesetzt.

Priester in Alaska

Aleuten

Zwei Aleuten im Kayak vor Unalaska, Zeichnung, ca. 1816/17

Zu Beginn des Jahres 1823 erhielt der Bischof von Irkutsk den Auftrag, einen Priester auf die Insel Unalaska zu entsenden. Unalaska ist die zweitgrößte Insel der Aleuten, einer Inselkette zwischen dem asiatischen und amerikanischen Kontinent, und war vorwiegend vom Volk der Aleuten bewohnt. Zu dieser Zeit gehörte Alaska zum Russischen Kaiserreich, es wurde erst 1867 an die Vereinigten Staaten verkauft. Bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts hatten russische Seefahrer das Gebiet entdeckt. Der Handel mit den wertvollen Pelzen der Region führte zur russischen Kolonisation und zugleich zur Ausbreitung des orthodoxen Christentums in Alaska. Schon rund 30 Jahre vor der Ankunft Weniaminows waren Mönche aus dem russisch-orthodoxen Kloster Walaam am Ladogasee nach Unalaska gekommen und hatten mit der Missionsarbeit begonnen.

Die Entsendung eines Priesters erwies sich jedoch als schwierig, da sich zunächst niemand für diese beschwerliche Aufgabe freiwillig meldete. Auch Iwan Weniaminow lehnte aus Rücksicht auf seine Familie zunächst ab, da ihn das raue Klima sowie die lange und gefährliche Reise abschreckten. Nach intensiven Gebeten und Gesprächen mit Händlern aus der Region entschloss er sich schließlich, die Mission anzunehmen.

Am 7. Maijul. / 19. Mai 1823greg. brach Weniaminow gemeinsam mit seiner gesamten Familie von Irkutsk auf. Zur Reisegesellschaft gehörten seine 24-jährige Ehefrau, ihr neugeborener Sohn, seine betagte Mutter sowie sein 19-jähriger Bruder Stefan. Vor ihnen lag eine rund 3.500 Kilometer lange und äußerst beschwerliche Reise quer durch Sibirien. Der Weg führte über Jakutsk bis zur Hafenstadt Ochotsk, die sie nach vier Monaten erreichten. Von dort setzten sie über das Ochotskische Meer und den Pazifik nach Unalaska über, wo sie schließlich am 19. Julijul. / 31. Juli 1824greg. eintrafen.

Bei Weniaminows Ankunft lebten in den zehn Siedlungen der Insel etwa 470 Menschen – Aleuten, Kreolen und Russen. Einst hatte es 24 Siedlungen gegeben, doch Kriege und eingeschleppte Krankheiten hatten die einheimische Bevölkerung stark dezimiert. Dank seiner handwerklichen Fähigkeiten unterrichtete Weniaminow die Bewohner in Tischlerei, Maurerhandwerk und Metallverarbeitung. Gemeinsam errichteten sie die Himmelfahrtskirche, die erste Kirche auf Unalaska, die 1826 geweiht wurde.

Frühes aleutisches Alphabet, 1846

Von Beginn an bemühte sich Weniaminow, die Sprache und Kultur der Aleuten gründlich kennenzulernen. Er erlernte ihre bis dahin schriftlose Sprache, entwickelte auf der Grundlage des kyrillischen Alphabets eine Schrift, verfasste eine Grammatik, ein Wörterbuch sowie eine Fibel und schuf damit die Voraussetzungen für die Alphabetisierung von Kindern und Erwachsenen. Ab 1833 verwendete er das Aleutische auch im Gottesdienst. Es war ihm ein besonderes Anliegen, dass die Einheimischen das Evangelium in ihrer Muttersprache hören konnten, ohne zuvor Russisch erlernen zu müssen.

Er übersetzte das Matthäusevangelium, Teile des Lukasevangeliums, verschiedene Gebete, den Katechismus sowie liturgische Texte ins Aleutische. Sein bekanntestes Werk, den Wegweiser zum Königreich des Himmels (1833), verfasste er ebenfalls in aleutischer Sprache. Es wurde später ins Russische und für die evangelischen Gemeinden im Schwarzmeergebiet auch ins Deutsche (Odessa 1848) übersetzt. Das Buch erlebte bis 1855 insgesamt 46 Auflagen und es zählt zu den bedeutendsten Schriften der orthodoxen Mission.

Während seiner zehnjährigen Tätigkeit auf Unalaska wirkte Weniaminow als Seelsorger auf der gesamten Aleutenkette. Er leitete den Bau einer Schule, eines Waisenhauses und zahlreicher Kapellen auf den Nachbarinseln. Um die weit verstreuten Gemeinden zu erreichen, musste er häufig allein in einem kleinen Kajak die stürmische und eisige See überqueren. Die oft stundenlangen Fahrten mit ausgestreckten Beinen in dem engen Boot führten schließlich zu einer dauerhaften und schmerzhaften Verkrüppelung seiner Beine.

Nowo-Archangelsk

Nowo-Archangelsk, 1837

Im August 1834 wurde Weniaminow nach Nowo-Archangelsk (dem heutigen Sitka in Alaska), dem damaligen Verwaltungszentrum Russisch-Amerikas, versetzt. Seine Mutter und sein Bruder kehrten nach Sibirien zurück. Sitka war neben Russen vor allem vom kriegerischen Volk der Tlingit-Indianer (Koloschen) bewohnt. Auch dort verband er seine missionarische Tätigkeit mit intensiver wissenschaftlicher Arbeit: Er erforschte Sprache, Kultur und Bräuche der Ureinwohner, sammelte Wörter und Redewendungen, verfasste Grammatiken und Wörterbücher und übersetzte liturgische Texte in die lokalen Dialekte.

Als Anfang 1836 auf Sitka eine Pockenepidemie ausbrach, gelang es ihm – unterstützt vom baltendeutschen Arzt Blaschke –, die Tlingit von einer Schutzimpfung zu überzeugen. Dadurch konnte die Ausbreitung der Krankheit eingedämmt werden. So gewann Weniaminow das Vertrauen vieler Tlingit, die ihm zuvor mit Misstrauen und Feindseligkeit begegnet waren, und sie öffneten sich zunehmend dem christlichen Glauben.

Auf Sitka gründete Weniaminow ein Priesterseminar und eine allgemeinbildende Schule. Die dafür benötigten Lehrbücher verfasste oder übersetzte er selbst. Darüber hinaus initiierte er geologische und meteorologische Forschungen, richtete Alaskas erste Wetterstation ein und erstellte die ersten Navigationskarten Alaskas. Durch diese Pionierleistungen erlangte Weniaminow auch in wissenschaftlichen Kreisen hohes Ansehen. Zu seinen bedeutendsten Arbeiten zählen das Werk Anmerkungen zu den Sprachen der Koloschen und Kodjaker..., der Versuch einer Grammatik der Aleutisch-Lisjewischen Sprache und das 3-bändige Werk Notizen über die Inseln des Unalaska-Bezirks.

Nord-Kalifornien

1836 unternahm Weniaminow eine Reise an die nordkalifornische Küste zur russischen Kolonie, dem heutigen Fort Ross, in der damals etwa zweihundert Menschen lebten. Dort wirkte er sechs Wochen lang als Priester. Er besuchte auch die nahe gelegenen römisch-katholischen Missionsstationen, wo er mit großem Respekt empfangen wurde. Er reparierte dort mehrere Orgeln und pflegte einen offenen und freundschaftlichen Austausch mit den katholischen Geistlichen.

Bischof Innocent

Innokenti als Metropolit von Moskau

Sankt Petersburg und Moskau

Im Jahr 1838 reiste Weniaminow nach Sankt Petersburg und Moskau. Ziel seiner Reise war es, der Kirchenleitung einen umfassenden Bericht über die Alaska-Mission vorzulegen und den Druck seiner wissenschaftlichen und missionarischen Schriften zu veranlassen. Zudem wollte er für eine Ausweitung der orthodoxen Mission in Russisch-Amerika werben und die Errichtung einer eigenständigen Diözese für Alaska beantragen, da diese bis dahin der weit entfernten Diözese Irkutsk unterstand.

Seine Frau Katharina schickte er mit den älteren Kindern direkt nach Irkutsk. Er selbst brach mit seiner jüngsten Tochter zu einer sieben Monate dauernden Reise auf. Die Route führte ihn über Fort Ross nach Honolulu und Tahiti, anschließend um Kap Hoorn nach Rio de Janeiro, weiter nach England und über Kopenhagen schließlich nach Sankt Petersburg.

Sein Bericht fand bei der Kirchenleitung große Beachtung. Sowohl Zar Nikolaus I. als auch Metropolit Philaret Drosdow empfingen ihn persönlich. Während seines Aufenthalts in Sankt Petersburg erreichte ihn jedoch die Nachricht vom Tod seiner Frau Katharina, die in Irkutsk verstorben war. Die Bischofssynode drängte ihn daraufhin, die Mönchsweihe anzunehmen und die Leitung der neuen Diözese zu übernehmen. Nachdem die Versorgung und Erziehung seiner Kinder gesichert waren, willigte er ein. Am 29. Novemberjul. / 11. Dezember 1840greg., dem ersten Jahrestag des Todes seiner Frau, legte er die Mönchsgelübde ab. Auf eigenen Wunsch erhielt er den Namen Innokenti – zu Ehren des heiligen Innokenti von Irkutsk, des ersten Bischofs seiner Heimatstadt.

Kamtschatka, Kurilen und Aleuten

Am 3. Dezemberjul. / 15. Dezember 1840greg. wurde Innokenti in Sankt Petersburg vom Zaren Nikolaus I. zum Bischof von Kamtschatka, der Kurilen und der Aleuten geweiht. Sein Bischofssitz befand sich in Nowo-Archangelsk (Sitka), wohin er im September 1841 zurückkehrte. Dort errichtete er ein Missionshaus, das heute als das älteste erhaltene Gebäude Alaskas gilt, gründete ein orthodoxes Priesterseminar und ließ die St.-Michaelskathedrale erbauen.

Im Jahr 1850 wurde er zum Erzbischof erhoben und zwei Jahre später übertrug man ihm zusätzlich die Diözese Jakutsk, wohin er 1853 auch seinen Bischofssitz verlegte. Auch dort setzte er seine sprachwissenschaftlichen und ethnologischen Studien fort. Er übersetzte Teile der Heiligen Schrift sowie liturgische Texte in die jakutische Sprache und feierte 1859 in der Dreifaltigkeitskathedrale erstmals Gottesdienste auf Jakutisch.

Trotz seines fortgeschrittenen Alters unternahm er weiterhin ausgedehnte Reisen in seinem weitläufigen Bistum. Oft war er mehrere Monate lang mit Hunde- und Rentierschlitten oder auf Booten unterwegs und dehnte seine missionarische Tätigkeit immer weiter in das Innere Ostsibiriens aus. Im Jahr 1858 unternahm er eine Reise in das Amurgebiet. Dort legte er den Grundstein für eine Kirche, die der Verkündigung des Herrn gewidmet war. Die Siedlung erhielt nach dieser Kirche den Namen Blagoweschtschensk (Ort der Verkündigung) und wurde 1862 sein neuer Bischofssitz. Im April 1865 wurde er zum Mitglied des Heiligsten Synods der Russisch-Orthodoxen Kirche ernannt.

In den Jahren 1860 und 1861 traf er sich zweimal mit Nikolai Kasatkin, dem späteren Erzbischof von Japan, und tauschte mit ihm Erfahrungen in der Mission in fremden Kulturen aus.

Metropolit von Moskau

Die Reliquien des Heiligen Innokenti im Dreifaltigkeitskloster von Sergijew Possad

Im Jahr 1868 war Innokenti körperlich erschöpft und nahezu erblindet – eine Folge der jahrelangen, beschwerlichen Reisen über die gleißenden Schneefelder Sibiriens. Er bat deshalb darum, sich in ein Kloster zurückziehen zu können. Doch nach dem Tod des Metropoliten Filaret wurde er trotz seines hohen Alters zu dessen Nachfolger bestimmt und am 5. Januarjul. / 17. Januar 1868greg. zum Metropoliten von Moskau ernannt.

1870 gründete er die Orthodoxe Missionsgesellschaft, deren Ziel es unter anderem war, die orthodoxen Gemeinden in den inzwischen zu den Vereinigten Staaten gehörenden Gebieten Alaskas zu unterstützen.

Innokenti starb am Karsamstag des Jahres 1879 im Alter von 81 Jahren. Seine Beisetzung erfolgte im Dreifaltigkeitskloster von Sergijew Possad. Das Thema seines Begräbnisgottesdienstes hatte er selbst festgelegt: Die Predigt sollte über sein Lebensmotto aus Psalm 37,23 gehalten werden: „Der Herr lenkt des Menschen Schritte.“

Gedenktage

Die russisch-orthodoxe Kirche begeht zu Ehren des Heiligen Innokenti (nach dem Julianischen Kalender) jährlich drei Gedenktage:

Denkmäler

In Innokentis Geburtsstadt Irkutsk wurde 2017 anlässlich seines 220. Geburtstags und des 40. Jahrestags seiner Heiligsprechung ein Denkmal errichtet. In Blagoweschtschensk wurde 1998 eine Bronzebüste zu seinen Ehren aufgestellt. Im Jahr 2009 folgte dort ein gemeinsames Denkmal für die beiden Stadtgründer, Innokenti Weniaminow und Nikolai Nikolajewitsch Murawjow-Amurski.

Publikationen (Auswahl)

Literatur

Commons: Innocent of Alaska – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 David C. Ford: Veniaminov, Ivan. In: American National Biography. 1999, abgerufen am 26. Juni 2026 (englisch).
  2. 1 2 Britannica Editors: Saint Innocent Veniaminov. In: Encyclopedia Britannica. 8. April 2026, abgerufen am 16. Juni 2026 (englisch).
  3. 1 2 3 4 Biography of Saint Innocent of Alaska. Saint Innocent Orthodox Church, 1997, abgerufen am 26. Juni 2026 (englisch).
  4. 1 2 Святитель Иннокентий (Вениаминов). Irkutsk Regional State Universal Scientific Library, 22. Mai 2018, abgerufen am 16. Juni 2026 (russisch). Deutsch: Sankt Innokentij (Veniaminov)
  5. E. A. Sysoeva: Жизнь и подвиги Иннокентия, проповедника Евангелия на Алеутских островах. Жизнь и подвиги Иннокентiя, проповѣдника Евангелiя на Алеутскихъ островахъ. Rassvet, St. Petersburg 1914 (russisch, 66 S., loc.gov). Deutsch: Leben und Taten des Innokenti, Prediger des Evangeliums auf den Aleutischen Inseln. Nach den Büchern von Iwan Barsukow.
    1. 1 2 S. 5–9
    2. 1 2 3 S. 16
    3. ↑ S. 30
  6. Josef Glazik: Innokentij Veniaminov. Vom Alaskamissionar zum Metropoliten von Moskau. In: Bruno Moser (Hrsg.): Große Gestalten des Glaubens. 1983, S. 306–311.
    1. 1 2 3 S. 307
    2. 1 2 3 4 S. 308
    3. 1 2 3 4 5 6 S. 309
    4. 1 2 3 S. 310
  7. 1 2 3 4 His Grace, Bishop Innocent (Veniaminov) of Alaska. Equal to the Apostles of North America. The Orthodox Church in America, abgerufen am 16. Juni 2026 (englisch).
  8. 1 2 Святое Евангелие от Матфея. St. Petersburg, 1840, Reprint Digital Typography 2006, archiviert vom Original am 10. April 2018; abgerufen am 29. Juli 2026 (russisch, aleutisch, englisch). The Holy Gospel According to St. Matthew. In the Aleut language – Eastern dialect of the Fox Islands, footnotes in the Western dialect of Atka Island.
  9. 1 2 Saint Innocent, Bishop of Kamchatka, the Kurilian and Aleutian islands, Enlightener of America: Indication of the Way into the Kingdom of Heaven. stmaryofegypt.org, abgerufen am 4. Juli 2026 (englisch). First written in Aleut in 1833. Later translated into Russian, and between 1839 and 1855 it came out in forty-six editions.
  10. 1 2 Замечания о колошенском и кадьякском языках и отчасти о прочих российско-американских, с присовокуплением российско-колошенского словаря, содержащего более 1000 слов, из коих на некоторые сделаны пояснения. St. Petersburg, 1846, abgerufen am 4. Juli 2026 (russisch). Deutsch: Anmerkungen zu den Sprachen der Koloschen und Kodjaker und teilweise zu anderen russisch-amerikanischen Sprachen, ergänzt durch ein russisch-koloschanisches Wörterbuch mit über 1000 Wörtern, von denen einige mit Erläuterungen versehen sind
  11. 1 2 Опыт грамматики алеутско-лисьевского языка. St. Petersburg, 1846, abgerufen am 4. Juli 2026 (russisch). Deutsch: Versuch einer Grammatik der Aleutisch-Lisjewischen Sprache
  12. 1 2 vgl. F. Lowe: Wenjaminow über die Aleutischen Inseln und deren Bewohner. In: Archiv für wissenschaftliche Kunde von Russland. Herausgegeben von A. Erman, 1842. Erstes Heft, Band 2, S. 459 ff.
  13. ↑ Fort Ross Chapel. Fort Ross Conservancy, abgerufen am 16. Juni 2026 (englisch).
  14. 1 2 3 4 Metropolitan Innocent. idemvmuzei.ru, abgerufen am 16. Juni 2026 (englisch, russisch).
  15. ↑ Klaus Appel: Veniaminov, Innokentij. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Band XII (1997), Spalten 1209–1210. 6. März 2003, archiviert vom Original am 21. Oktober 2004; abgerufen am 16. Juni 2026.
  16. 1 2 Glorification of St Innocent the Metropolitan of Moscow and Enlightener of the Aleuts, Apostle to the Americas. Orthodox Christianity, 10. Juni 2016, abgerufen am 12. Juli 2026 (russisch, englisch).
  17. ↑ Памятник святителю Иннокентию Вениаминову открыли в Иркутске. news.mail.ru, archiviert vom Original am 8. September 2017; abgerufen am 11. Juli 2026 (russisch). Deutsch: In Irkutsk wurde ein Denkmal für St. Innokenty Veniaminov errichtet.
  18. ↑ Переулок, памятники, храм… Komsomolskaya Pravda, archiviert vom Original am 12. April 2019; abgerufen am 11. Juli 2026 (russisch). Deutsch: Spur, Denkmäler, Tempel … Was in der Region Amur an den Beitrag von St. Innocent (Veniaminov) zur Geschichte der Region erinnert.
  19. ↑ Памятник основателям Благовещенска — Н. Н. Муравьеву-Амурскому и Св. Иннокентию (Вениаминову). amurvisit.ru, archiviert vom Original am 14. Dezember 2016; abgerufen am 11. Juli 2026 (russisch). Deutsch: Denkmal für die Gründer von Blagoweschtschensk - N. N. Murawjow-Amurski und St. Innocent (Veniaminov)
  20. ↑ Saint Innokenty: Указание пути в Царство Небесное – The Way into the Kingdom of Heaven. azbyka.ru, abgerufen am 4. Juli 2026 (russisch, englisch).
  21. ↑ Состояние православной церкви в Российской Америке. St. Petersburg, 1846, abgerufen am 4. Juli 2026 (russisch). Deutsch: Der Zustand der orthodoxen Kirche in Russisch-Amerika
  22. ↑ Начатки Христианскаго Учения. St. Peterburg, 1840, Reprint Digital Typography 2005, archiviert vom Original am 16. November 2017; abgerufen am 29. Juli 2026 (russisch, aleutisch, englisch). Beginnings of Christian Teaching and Short Christian Catechism. In the Aleut language – Eastern dialect of the Fox Islands.
Personendaten
NAME Innokenti Weniaminow
ALTERNATIVNAMEN Popow, Iwan Jewsejewitsch; Innozenz von Alaska; Иннокентий; Иннокентий Вениаминов; Попов-Вениаминов, Иван Евсеевич (russisch)
KURZBESCHREIBUNG russisch-orthodoxer Heiliger
GEBURTSDATUM 6. September 1797
GEBURTSORT Anga bei Irkutsk
STERBEDATUM 12. April 1879
STERBEORT Moskau