Izora Armstead

Izora Armstead (1980)

Izora Rhodes Armstead (* vermutlich 6. Juli 1942 in Texas; † 16. September 2004 in San Leandro, Kalifornien) war eine US-amerikanische Sängerin.

Leben

Izora Armstead war Teil des Popduos The Weather Girls, zu dem auch Martha Wash gehörte. In den 1970er Jahren waren die beiden bereits unter dem Namen "The two tons of fun" als Sängerinnen von Backing Vocals erfolgreich. Insbesondere ihre Zusammenarbeit mit Sylvester bescherte ihne eine große Aufmerksamkeit, die auch in zwei Alben und zahlreichen Singles dokumentiert sind. Ihren größten Hit landeten sie 1983 mit It’s Raining Men, der wochenlang den ersten Platz in den amerikanischen Dance-Charts belegte. Bis 1988 veröffentlichten die Weather Girls acht Singleauskopplungen aus ihren insgesamt drei Alben "Success" (1983), "Big girls don't cry" (1985) und "Weather Girls" (1988).

Izora Armstead zog nach Deutschland, wo sie in den 1990er Jahren gemeinsam mit ihrer Tochter Dynelle Rhodes das Duo wieder aufleben ließ. Unter anderem nahmen sie 2002 an der Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest teil.

Kurz vor ihrem Tod kehrte sie zur Behandlung eines Herzleidens nach Kalifornien zurück, wo sie am 16. September 2004 in einem kalifornischen Krankenhaus an Herzversagen starb. Ihr Grab befindet sich auf dem Cypress Lawn Memorial Park. Armstead war zwei Mal verheiratet und hatte sieben Kinder.

Diskografie

Singles

Backing Vocals

Quellen

  1. ↑ Social Security Death Index (SSN 545-58-3340): Eine Izora Armstead wurde 1958 in Kalifornien registriert. Während das Sterbedatum mit einer Urkunde bestätigt wurde, fehlt dieser Nachweis beim Geburtsdatum, das jedoch dennoch mit 6. Juli 1942 eingetragen wurde.
  2. ↑ Disco Brothers feat. Weather Girls. ndr.de
Personendaten
NAME Armstead, Izora
ALTERNATIVNAMEN Rhodes Armstead, Izora (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanische Sängerin
GEBURTSDATUM unsicher: 6. Juli 1942
GEBURTSORT Texas, Vereinigte Staaten
STERBEDATUM 16. September 2004
STERBEORT San Leandro, Kalifornien, Vereinigte Staaten