JLEV (Jüdischer Liberal-Egalitärer Verband) ist ein Verband für liberale und egalitäre jüdische Gemeinden in Deutschland unter dem Dachverband des Zentralrats der Juden.
Am 20. April 2023 gründete sich JLEV unter Beteiligung von neun Gemeinden. Hintergrund der Gründung waren öffentlich gewordene Vorwürfe gegen den Rabbiner Walter Homolka, dem Machtmissbrauch vorgeworfen worden war. In der Aufarbeitung der Vorwürfe und Hintergründe habe der Dachverband der Union progressiver Juden in Deutschland aus Sicht der Gründungsmitglieder versagt.
Gründungsgemeinden waren neun jüdische Gemeinden aus Deutschland, Ende 2024 waren 11 Gemeinden Mitglied im Verband:
Im März 2024 gab die European Union of Progressive Judaism (EUPJ) bekannt, dass aufgrund des Austritts aus der Union progressiver Juden sieben der Gemeinden seit Ende des Jahres 2023 nicht mehr der EUPJ angehörten.