Jacob Waitz

Jacob Waitz, auch Jakob Weitz, (* 3. August 1641 in Schmalkalden als Jacob Friedrich Waitz; † 1723) war ein deutscher Arzt, Bürgermeister und Steuereinnehmer der Stadt Gotha, sowie Mitglied der Gelehrtenakademie „Leopoldina“.

Leben

Jacob Waitz wurde als Sohn des Stadtphysikus Johann Daniel Waitz und dessen Ehefrau Catharina Zierfelde geboren. Der Vater Johann Daniel Waitz war ein wohlhabender Bürger der Stadt Schmalkalden und übte das Amt des Bürgermeisters und des Kirchenältesten aus. Jacob Waitz war Student der Medizin in Leipzig, Wittenberg, Jena und Utrecht. Er wurde Consul, Leibarzt und Bürgermeister sowie Steuereinnehmer der Stadt Gotha. Er beschäftigte sich mit Alchimie. Auch der Herstellung von Geheimtinte galt sein Interesse.

Am 7. Dezember 1682 wurde Jacob Waitz mit dem Beinamen AESON II. als Mitglied (Matrikel-Nr. 111) in die Leopoldina aufgenommen.

Werke

Ehrung

Im Jahr 1714 entstand in Gotha eine Medaille, die auf der einen Seite das Porträt von Dr. Jacob Waitz zeigte, auf der Rückseite ein alchemistisches Motiv, den „Philalethanischen Nuclei“.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Gerhard Görmar: Jacob Waitz und Basilius Valentinus im Kloster Walkenried: Legende und Wirklichkeit. In: Mitteilungen, Gesellschaft Deutscher Chemiker. Fachgruppe Geschichte der Chemie. Band 23, 2013, ISSN 0934-8506, S. 31–51 (Mitteilungen - GDCh-Fachgruppe Geschichte der Chemie [PDF; abgerufen am 1. August 2018]).
  2. 1 2 Gerhard Görmar: Jacob Waitz und Basilius Valentinus im Kloster Walkenried: Legende und Wirklichkeit, in: Mitteilungen, Gesellschaft Deutscher Chemiker, Fachgruppe Geschichte der Chemie, Frankfurt am Main Band 23, (2013), S. 36.
Personendaten
NAME Waitz, Jacob
ALTERNATIVNAMEN Weitz, Jakob; Waitzius, Jacobus; Weiz, Jakob; Waizius, Jakobus; Waitz, Jacob Friedrich
KURZBESCHREIBUNG deutscher Mediziner
GEBURTSDATUM 3. August 1641
GEBURTSORT Schmalkalden
STERBEDATUM 1723