Jacques Lebaudy

Jacques Lebaudy (* 13. Mai 1868 in Paris; † 11. Januar 1919 auf Long Island, New York) war ein französischer Abenteurer.

„Kaiser der Sahara“

Der französische Finanz- und Immobilienerbe Jacques Lebaudy landete am 12. Juni 1903 mit seinem Zweimaster Frasquita und 26-köpfiger Besatzung bei Kap Juby an der Küste der Westsahara. Dieser nur von wenigen Berbern besiedelte Landstrich zwischen Kap Noun und Kap Bojador war bisher von keiner Kolonialmacht beansprucht worden. Lebaudy erklärte sich selbst vor seiner Mannschaft zum Kaiser der Sahara, Jacques I. und gründete unter Zurücklassung von Ausrüstung und fünf Mannschaftsmitgliedern Troja, die Hauptstadt seines neuen Reiches. 80 km weiter landete Lebaudy erneut an der Küste und gründete als weitere Stadt Lebaudy Polis, indem er am Strand eine Dose Thunfisch vergrub.

Pläne

Hoheitszeichen

Kabinett

Medien

Rückschläge

Krankheit und Tod

Lebaudy ließ sich nach seinem Scheitern selber in eine New Yorker Nervenheilanstalt einweisen, die er nach einigen Jahren wieder verließ. Nach seiner Rückkehr wurde er von seiner Ehefrau erschossen, als er den Wunsch äußerte, seine eigene 14-jährige Tochter ehelichen zu wollen.

Literatur

Personendaten
NAME Lebaudy, Jacques
KURZBESCHREIBUNG französischer Abenteurer
GEBURTSDATUM 13. Mai 1868
GEBURTSORT Paris
STERBEDATUM 11. Januar 1919
STERBEORT Long Island, New York