
Jakob Knab (* 18. Juni 1951 in Waidhofen) ist ein deutscher Autor.
Knab studierte Katholische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Sprachwissenschaft an der University of Edinburgh. Knab ist Lehrer für Englisch und Katholische Religionslehre und war bis 2015 Studiendirektor am Jakob-Brucker-Gymnasium in Kaufbeuren. Er wurde durch Kritik an der Traditionspflege der Bundeswehr bekannt, insbesondere an einer bis 1995 nach Eduard Dietl benannten Kaserne in Füssen. Veröffentlichungen finden sich überwiegend in den Bereichen Geschichtspolitik, Erinnerungskultur und Traditionspflege. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit veröffentlicht er auch Beiträge in den Zeitschriften Ossietzky und antifa, das durch die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN-BDA herausgegeben wird, sowie in der Tageszeitung Neues Deutschland. Knab ist der Gründer und Sprecher der „Initiative gegen falsche Glorie“. In der Vergangenheit war er Referent bei der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München a.i.d.a. Zudem war Knab neben u. a. Ulla Jelpke, Tobias Pflüger und Jürgen Rose Mitautor des Schwarzbuches zur Sicherheits- und Militärpolitik Deutschlands der Bundestagsfraktion Die Linke. Ralph Giordano schrieb über Knab, er sei „einer der raren Alltagshelden der Republik“.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Knab, Jakob |
| ALTERNATIVNAMEN | JK |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Autor, Gründer und Sprecher der Initiative gegen falsche Glorie |
| GEBURTSDATUM | 18. Juni 1951 |
| GEBURTSORT | Waidhofen |