James K. Pollock

James Kerr Pollock (* 25. Mai 1898 in New Castle, Pennsylvania; † 7. Oktober 1968 in Ann Arbor, Michigan) war ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler. Er amtierte 1949/50 als Präsident der American Political Science Association (APSA).

Pollock (links) bei einer Sitzung des Süddeutschen Länderrats

Werdegang

Pollock studierte an der University of Michigan und in Harvard, wo er zum Dr. phil. promovierte. Von 1921 an lehrte er Geschichte und Politik am Geneva College, in den Jahren 1923 bis 1925 politische Wissenschaften an der Ohio State University. 1925 kehrte er als Dozent an die University of Michigan zurück und wurde dort 1927 zum außerordentlichen Professor ernannt. Von 1934 bis zu seinem Tod hatte er dort einen Lehrstuhl für Staatsrecht inne. Pollock erhielt mehrere Ehrendoktorhüte. Er war Mitglied der Republikaner.

Im Jahr 1935 wurde er zum Wahlkommissar für die USA bei der Volksabstimmung im Saargebiet benannt. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war er in der amerikanischen Besatzungszone Deutschland ein direkter Mitarbeiter des Militärgouverneurs General Lucius D. Clay und in dieser Funktion Gründer des süddeutschen Länderrats in Stuttgart. 1950 kehrte er nochmals in die Bundesrepublik zurück und war Berater des Hohen Kommissars John Jay McCloy.

Ehrungen

Schriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ APSA Presidents and Presidential Addresses: 1903 to Present
Personendaten
NAME Pollock, James K.
ALTERNATIVNAMEN Pollock, James Kerr (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Politikwissenschaftler
GEBURTSDATUM 25. Mai 1898
GEBURTSORT New Castle, Pennsylvania
STERBEDATUM 7. Oktober 1968
STERBEORT Ann Arbor, Michigan