
James Laurence Laughlin (* 2. April 1850 in Deerfield, Ohio; † 28. November 1933 in Jaffrey, New Hampshire) war ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer, zuletzt an der University of Chicago. Er beschäftigte sich vor allem mit Geld- und Währungspolitik und gehörte zu den entschiedenen Befürwortern bei der Entstehung des Federal Reserve System.
James Laurence Laughlin studierte ab 1869 Geschichte am Harvard College bzw. an der Harvard University und legte dort 1873 seine Abschlussprüfung ab. 1876 promovierte er zum Ph.D. über das Recht der Angelsachsen. Er beschäftigte sich vor allem mit der Wirtschafts- und Rechtsgeschichte. Anschließend unterrichtete er Politische Ökonomie an der Harvard University, von 1883 bis 1888 als Assistenzprofessor. Bis 1890 war er dann bei einem Unternehmen der Lebensversicherung tätig und übernahm in der Folgezeit bis 1892 eine Professur an der Cornell University. Von 1892 bis zu seiner Emeritierung 1916 hatte er eine Professur für Politische Ökonomie an der University of Chicago inne. Ab 1892 war er Redakteur der von ihm mitgegründeten Zeitschrift „Journal of Political Economy“ und wirkte als Berater auf dem Sektor der Geld- und Währungspolitik und des Bankenwesens im In- und Ausland. Intensiv betätigte er sich bei der National Citizens League.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Laughlin, James Laurence |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 2. April 1850 |
| GEBURTSORT | Deerfield, Ohio |
| STERBEDATUM | 28. November 1933 |
| STERBEORT | Jaffrey, New Hampshire |