James Olds

James Olds (* 30. Mai 1922 in Chicago; † 21. August 1976 in Kalifornien) war ein US-amerikanischer Psychologe.

Leben

James Olds arbeitete über das Belohnungssystem im Gehirn und gilt als einer der Begründer der modernen Neurowissenschaften. 1954 wies Olds in einem Versuch mit Ratten nach, dass, sofern diese in die Lage versetzt wurden, selbst eine in deren Lustzentrum des Hypothamalus platzierte elektrische Sonde zu aktivieren, diese Ratten dies bis zu achttausendmal pro Stunde, stunden- oder tagelang ununterbrochen, ohne irgendein Interesse an Nahrungsaufnahme, Sex, oder Schlaf selbst praktizierten.

Er wuchs in Nyack, New York, auf und besuchte verschiedene Schulen, u. a. das St. John's College in Annapolis. Er lernte an der University of Wisconsin–Madison und erwarb 1947 seinen B.A. am Amherst College. Während des Zweiten Weltkrieges diente er in der US Army. Nach dem Krieg erwarb er seinen Ph.D. an der Harvard University. James Olds war ab 1957 Professor an der University of Michigan und ab 1969 am California Institute of Technology (CalTech). 1966 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 1967 in die National Academy of Sciences.

James Olds verstarb 1976 bei einem Badeunfall.

Publikationen

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ Isaac Asimov: Die exakten Geheimnisse unserer Welt. Bausteine des Lebens, Droemer Knaur, München 1988, ISBN 3-426-03922-2. Seite 295.
Personendaten
NAME Olds, James
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Psychologe
GEBURTSDATUM 30. Mai 1922
GEBURTSORT Chicago
STERBEDATUM 21. August 1976
STERBEORT Kalifornien