Jan Christ (* 28. Juni 1934 als Christian Jochen Gottfried Hoffmann in Genthin; † 7. Juli 2025 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller.
Christian Hoffmann wuchs während des Zweiten Weltkriegs in Polen und nach 1945 in Ostdeutschland auf. Bis zu seiner Flucht nach Westdeutschland im Jahre 1957 arbeitete er in der DDR als Dreher, Schauspieler und Buchhändler. In der Bundesrepublik absolvierte er auf dem zweiten Bildungsweg an der Pädagogischen Hochschule in Göttingen ein Studium der Pädagogik. Von 1962 bis 1974 war er im niedersächsischen Schuldienst beschäftigt.
Ab 1974 war er unter dem Pseudonym Jan Christ als freier Schriftsteller tätig und veröffentlichte erzählende Werke, Hörspiele, Lyrik und Theaterstücke sowie Reportagen für die FAZ, Frankfurter Rundschau, TransAtlantik, Geo und das Zeit Magazin. Neben diversen Autorenstipendien sowie der Teilnahme am Ingeborg-Bachmann-Preis im Jahre 1979 und 1983, erhielt Jan Christ 1986 den Literaturförderpreis der Stadt Hamburg.
Waren seine frühen Werke durch gesellschaftskritische Themen gekennzeichnet, so zeigen die neueren Werke experimentellen Charakter und unterliegen einer kontroversen Rezeption. „Die Literaturkritik zeigt sich unentschlossen, wie sie sich auf das literarische Wagnis seiner Texte einlassen sollte.“
Jan Christ lebte seit 2005 in Berlin.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Christ, Jan |
| ALTERNATIVNAMEN | Hoffmann, Christian (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 28. Juni 1934 |
| GEBURTSORT | Genthin, Deutschland |
| STERBEDATUM | 7. Juli 2025 |
| STERBEORT | Berlin |