Jan Frisch (* November 1981 in Sondershausen) ist ein deutscher Liedermacher und Improvisationsmusiker (Gitarre, Flöte, Gesang).
Frisch studierte in Weimar Architektur, machte aber daneben auch Musik. Von 2007 bis zur vorläufigen Auflösung 2014 war er Teil der Alin Coen Band. Unter eigenem Namen veröffentlichte er 2014 die Singer-Songwriter-LP Das ist keine Übung! mit „Musik …, die sich experimentierfreudig aus dem Fenster lehnt, dabei jedoch immer das Erzählen von Geschichten dicht am Herzen trägt.“ Verbunden mit dem amerikanischen Anti-Folk und orientiert an Musikern wie Captain Beefheart, Fred Frith, Bill Callahan ebenso wie Peter Gabriel, Can und Jethro Tull legte er mit seinem Projekt Aua Aua (mit Johannes Döpping und Philipp Martin) das Album Alles wird gut (2018) vor.
Mit Julian Pajzs, Hannes Hüfken und Oliver Steidle gründete Frisch die Band Keine Übung, mit der er „Liedermacherei im Bandsound“ betrieb, deren Strukturen aber auf dem Album Singer-Songwriter zu Pflugscharen (2019) kritisch hinterfragte. Im Duo Die Quittung, das er mit Johannes Döpping bildete und später zum Quartett und Quintett erweiterte, zuletzt mit Steffi Narr und Angela Requena Fuentes, veröffentlichte er seit 2019 drei Alben (Stand 2026). Mit dem Projekt Hypochondrische Ängste entstand das Pop-inklinierte Album Real Authentic Berlin Street Love (2025).
Mit der Keyboarderin Olga Reznichenko, dem Schlagzeuger Valentin Schuster und der Elektronikerin Laure Boer wirkte er im Improvisationsquartett Crutches zusammen, das 2025 das Album Four Lttr Wrds veröffentlichte und beim Joe-Festival in Essen 2025 und bei der Cologne Jazzweek 2026 auftrat.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Frisch, Jan |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Liedermacher und Improvisationsmusiker (Gitarre, Flöte, Gesang) |
| GEBURTSDATUM | November 1981 |
| GEBURTSORT | Sondershausen |