Jan Loffeld (* 1975) ist ein deutscher römisch-katholischer Priester und Professor für Pastoraltheologie an der Fakultät für katholische Theologie der Universität Tilburg im Nebenstandort Utrecht.
Jan Loffeld wuchs am Niederrhein auf und studierte katholische Theologie an der Universität Münster und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Im Jahr 2003 wurde er von Bischof Reinhard Lettmann zum Priester geweiht und in das Bistum Münster inkardiniert. Er war anschließend Kaplan in Oelde. Im Jahr 2010 promovierte er an der Universität Erfurt zum Doktor der Theologie. Anschließend war er für zwei Jahre Studentenpfarrer in Münster und danach an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Münster beschäftigt.
In den Jahren 2017 bis 2019 war Jan Loffeld Professor für Pastoraltheologie an der Katholischen Hochschule Mainz.
Seine Habilitation an der Universität Erfurt schloss Loffeld 2018 ab. Die Habilitationsschrift thematisiert die Beobachtung, dass die Frage nach Erlösung für viele Menschen heute keine relevante Lebensfrage mehr zu sein scheint. Diese Problematik wird von ihm später auch im Werk "Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt (2024)" aufgegriffen.
Seit 2019 ist Loffeld Professor für Praktische Theologie und Leiter des „Department for Practical Theology und Relgios Studies“ an der niederländischen Universität Tilburg am Standort Utrecht.
Loffeld ist ferner Berater der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Loffeld, Jan |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher römisch-katholischer Theologe und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 1975 |