
Jean Lecoultre (* 9. Juni 1930 in Lausanne; † 22. März 2023 ebenda; heimatberechtigt in Le Chenit) war ein Schweizer Maler.
Jean Lecoultre als Sohn des Bankangestellten Emile Julien Lecoultre und der Italienerin Elize Jeanne geb. Motta geboren. 1952 heiratete er die Spanierin Acacia Jerez Aguilar.
Nach dem Besuch der Handelsschule in Lausanne absolvierte Lecoultre 1949 einen Kurs an der sogenannten Werkstatt-Schule von Georges Aubert und bildete sich als Autodidakt weiter. 1951 liess er sich in Madrid nieder, wo er dank seiner Beziehung zu Antonio Saura bald zur Avantgarde gehörte und zeitlose, in dunklen Tönen gehaltene kastilische Landschaften schuf. 1955 und 1956 wurde ihm das Eidgenössische Kunststipendium zugesprochen.
Nachdem Lecoultre 1957 nach Lausanne zurückgekehrt war, beeinflussten ihn hier ab 1963 die Pop Art und später der Hyperrealismus. Gegen 1975 konzentrierte sich seine Malerei, die sich nun an einen strengen Surrealismus anlehnte, auf die Darstellung von Räumen. Von 1973 bis 1975 war er Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission. 1978 vertrat Lecoultre die Schweiz an der Biennale von Venedig. Seinem Werk wurden bedeutende Ausstellungen in Madrid, Barcelona, Cuenca und 2002 in Martigny gewidmet.
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| Personendaten | |
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| NAME | Lecoultre, Jean |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Maler |
| GEBURTSDATUM | 9. Juni 1930 |
| GEBURTSORT | Lausanne |
| STERBEDATUM | 22. März 2023 |
| STERBEORT | Lausanne |