
Jean Pellerin (* 24. April 1885 in Pontcharra; † 9. Juli 1921 in Le Châtelard) war ein französischer Dichter.
Jean Pellerin war der Sohn eines Papierherstellers. Im Militärdienst traf er in Grenoble auf Francis Carco und schloss sich dessen Dichtergruppe École fantaisiste an, zu der noch Tristan Derème, Jean-Marc Bernard und Léon Vérane gehörten. Allen gemeinsam war der Wunsch nach neuen poetischen Formen und nach Aufgabe der alten Clichés sowie die Verehrung für Jules Laforgue und Paul-Jean Toulet. Für den Lebensunterhalt schrieb er Romane. Er starb im Alter von 36 Jahren an Tuberkulose.
Er ist nicht zu verwechseln mit dem Dichter Jean-Victor Pellerin (1889–1970), noch mit dem Zeichner Jean-Charles Pellerin (1756–1836).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pellerin, Jean |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Dichter |
| GEBURTSDATUM | 24. April 1885 |
| GEBURTSORT | Pontcharra |
| STERBEDATUM | 9. Juli 1921 |
| STERBEORT | Le Châtelard (Savoie) |