Jean Pommier

Jean Pommier (* 11. Dezember 1893 in Niort; † 13. Februar 1973 in Nizza) war ein französischer Literaturwissenschaftler und Romanist.

Leben und Werk

Pommier legte das Abitur in Poitiers ab und absolvierte 1913 die École Normale Supérieure. 1919 bestand er die Agrégation des Lettres. Er lehrte von 1922 bis 1923 an der Universität Amsterdam und von 1923 bis 1934 in Straßburg. Dort habilitierte er sich mit den beiden Thèses La Jeunesse cléricale d'Ernest Renan. Saint-Sulpice (Paris 1933) und (Hrsg.) Ernest Renan, Travaux de jeunesse 1843-1844 (Paris 1931) und war von 1934 bis 1946 Professor an der Sorbonne, dann von 1946 bis 1964 am Collège de France Inhaber des Lehrstuhls „Histoire des créations littéraires en France“. Pommier war Mitglied der Académie des sciences morales et politiques (1959) sowie der Académie royale de langue et de littérature françaises de Belgique (1960). Seit 1957 war er auswärtiges Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften und seit 1969 korrespondierendes Mitglied der British Academy.

Pommier verbrachte seinen Lebensabend in Menton. Er starb an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

Weitere Werke

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Past Members: Jean Joseph Marie Vincent Pommier. Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 27. Juni 2023.
  2. ↑ Deceased Fellows. British Academy, abgerufen am 19. Juli 2020.
Personendaten
NAME Pommier, Jean
KURZBESCHREIBUNG französischer Literaturwissenschaftler und Romanist
GEBURTSDATUM 11. Dezember 1893
GEBURTSORT Niort
STERBEDATUM 13. Februar 1973
STERBEORT Nizza