Jean Rousselot (* 27. Oktober 1913 in Poitiers; † 24. Mai 2004 in Le Port-Marly) war ein französischer Dichter und Schriftsteller.
Jean Rousselot entstammte einer Arbeiterfamilie. Als Waise musste er die Schulausbildung abbrechen und in die Staatsverwaltung eintreten, brachte es aber schon 1936 zum Polizeikommissar. Früh zur Dichtung hingezogen, genoss er die geistige Förderung durch Louis Parrot und verkehrte mit der Dichtergruppe École de Rochefort (in Rochefort-sur-Loire) sowie mit Pierre Reverdy und Max Jacob. Während der deutschen Besatzung kämpfte er in der Résistance. 1946 wurde er Ritter der Ehrenlegion, gab seinen Beruf auf und lebte künftig vom Schreiben. Von 1971 bis 1974 und 1977–1978 war er Präsident der Société des gens de lettres sowie ab 1975 Präsident der wiedergegründeten Académie Mallarmé. Rousselot veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände, Romane und Biographien und starb 2004 im Alter von 90 Jahren. In Guyancourt trägt die Mediathek seinen Namen. In Poitiers ist eine Straße nach ihm benannt. Eine Auswahl seiner Gedichte wurde ins Deutsche übersetzt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rousselot, Jean |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Dichter und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 27. Oktober 1913 |
| GEBURTSORT | Poitiers |
| STERBEDATUM | 24. Mai 2004 |
| STERBEORT | Le Port-Marly |