| Jeff Galloway | |
| Voller Name | John Franks Galloway |
| Nation | |
| Geburtstag | 12. Juli 1945 |
| Geburtsort | Raleigh, Vereinigte Staaten |
| Größe | 183 cm |
| Gewicht | 63 kg |
| Sterbedatum | 25. Februar 2026 |
| Sterbeort | Pensacola, Vereinigte Staaten |
| Karriere | |
|---|---|
| Disziplin | Langstreckenlauf |
| Bestleistung | 5000 m: 13:44,0 min (1972) 10.000 m: 28:30,0 min (1972) Marathon: 2:18:13 (1978) |
| Verein | Florida Track Club |
John Franks „Jeff“ Galloway (* 12. Juli 1945, Raleigh, North Carolina; † 25. Februar 2026 in Pensacola, Florida) war ein US-amerikanischer Langstreckenläufer, der nach seiner aktiven Karriere ein populärer Lauftrainer und Sachbuchautor wurde.
Jeff Galloways größter Erfolg war der Sieg beim Honolulu-Marathon 1974. Darüber hinaus gewann er 1970 das Peachtree Road Race (Atlanta, Georgia), wurde Elfter im Boston Marathon 1971, Siebter 1972 und nahm im gleichen Jahr bei den Olympischen Sommerspielen in München im 10.000-Meter-Lauf teil. Er stellte 1973 einen amerikanischen 10-Meilen-Rekord auf der Straße auf und wurde im gleichen Jahr Fünfter im Boston Marathon. 1975 wurde er Zweiter beim Honolulu Marathon.
Bestzeiten:
Galloway war Mitbegründer des Avon International Women’s Marathon (Atlanta, Georgia) im Jahr 1978 und Autor mehrerer Bücher über den Laufsport.
Er gründete Läden für Läufer mit Rundumversorgung für Laufwillige und -begeisterte aller Fähigkeitsstufen sowie Laufgruppen, -lager und -reisen. Er war auf Social Media mit seiner Mission des Laufens für alle Leistungsniveaus aktiv.
Galloway erfand die Run-Walk-Run-Laufmethode, deren Kernstück geplante Gehpausen beim Training und beim Marathon-Wettkampf sind und zwar für Laufanfänger sowie für First-Class-Läufer wie ihn selbst. Bei dieser Art des Laufes werden geplante Gehpausen mit der Idee geringerer Verletzungen und des Sparens von Energie für längere Läufe genutzt. Die Idee ist, in einem höheren Tempo zu beginnen. Durch die Gehpausen werden die Glykogenspeicher nicht vollständig leer und der Organismus hat Zeit, eventuelle Laktatüberschüsse durch eine tiefere Atmung und die dadurch verstärkte Sauerstoffzufuhr auszugleichen, was eine Übersäuerung des Körpers und brennende Muskeln verhindert. Der Läufer kann im für ihn üblichen Tempo und ohne Probleme weiterlaufen. Galloway zeigte den Erfolg dieser Laufart beim Houston-Marathon 1980 und erzielte mit 2:16:35 eine persönliche Bestzeit.
Am 25. Februar 2026 verstarb Galloway im Alter von 80 Jahren nach Komplikationen aus einem Schlaganfall und einer Hirnblutung.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Galloway, Jeff |
| ALTERNATIVNAMEN | Galloway, John Franks (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Langstreckenläufer und Leichtathletiktrainer |
| GEBURTSDATUM | 12. Juli 1945 |
| GEBURTSORT | Raleigh, North Carolina |
| STERBEDATUM | 25. Februar 2026 |
| STERBEORT | Pensacola, Florida |