
Jens Winter (* 26. Mai 1965 in Neuwied) ist ein deutscher Film- und Theaterschauspieler britischer Abstammung. Er lebt seit 1987 in Berlin und arbeitet als Schauspieler und Synchronsprecher im deutschen und englischen Sprachraum.
Seine Arbeiten umfassen Film- und Fernsehproduktionen in Deutschland und einzelne Projekte in Irland und den USA. 2008 lief der Science-Fiction Kinofilm Summer Of The Flying Saucer des irischen Regisseurs Martin Duffy im Wettbewerb des Filmfestivals LUCAS in Frankfurt/Main, Jonah And The Vicarious Nature Of Homesickness ist Gewinner des Berlin Today Award 2010 der Berlinale. Für die Sektion Generation der Berlinale ist Jens Winter seit 2001 als Einsprecher tätig.
In Bühnenproduktionen arbeitet Jens Winter vorzugsweise bewegungschoreographisch und sucht die organische Verbindung zwischen Schauspiel und Tanz.
Vor seiner Schauspielausbildung erlernte er vier Jahre lang die Grundtechniken des Butoh Tanzes bei den japanischen Choreographinnen Yumiko Yoshioka und Minako Seki und spielte in vier ihrer Berliner Produktionen (The Last Wedding / The Last Supper / Die Reise nach China im Traum / Night On A Bare Mountain).
Bei der österreichischen Regisseurin Ingrid Hammer spielte er in den Schauspiel-Tanz-Nachttraum-Abenden „REM Phase 3“ und „REM Phase IV“.
Die eigene Stückentwicklung „stop and go – ein Tanz-Theaterabend“ entstand gemeinsam mit den Choreographinnen und zeitgenössischen Tänzerinnen Tamara Brücken und Anna Widmer. stop and go wurde 2006 bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall uraufgeführt.
Pressemedien
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Winter, Jens |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Film- und Theaterschauspieler |
| GEBURTSDATUM | 26. Mai 1965 |
| GEBURTSORT | Neuwied |