| Jeollanam-do | |
|---|---|
| Hangeul: | 전라남도 |
| Hanja: | 全羅南道 |
| Revidierte Romanisierung: | Jeollanam-do |
| McCune-Reischauer: | Chŏllanam-do |
| Basisdaten | |
| Fläche: | 12.252 km² |
| Einwohner: | 1.903.383 (Stand: 31. Dezember 2019) |
| Bevölkerungsdichte: | 155 Einwohner je km² |
| Gliederung: | 5 Städte (Si) 17 Landkreise (Gun) |
| Sitz der Verwaltung: | Muan |
Jeollanam-do (Süd-Jeolla) war eine Provinz im Südwesten von Südkorea. Im Norden grenzte sie an Jeollabuk-do, im Osten an Gyeongsangnam-do. Im Süden war die Provinz begrenzt durch die Koreastraße, im Westen durch das Gelbe Meer. Jeollanam-do entstand 1896 durch die Teilung der früheren Provinz Jeolla-do. Der Verwaltungssitz wurde 2005 aus der von der Provinz unabhängigen Stadt Gwangju in den Landkreis Muan verlegt. Zum 1. Juli 2026 fusionierte sie mit Gwangju zur neuen Verwaltungseinheit Jeonnam-Gwangju.

Beinahe 2000 Inseln befinden sich zerstreut entlang der Südküste in Jeollanam-do, etwa drei Viertel davon sind unbewohnt. Die Länge der Küste beträgt etwa 6400 Kilometer. Es herrscht ein mildes und feuchtes Klima mit einer jährlichen Niederschlagsmenge von etwa 1400 mm.
Jeollanam-do verfügte über drei Nationalparks sowie vier von der Provinz verwaltete Naturparks und zog durch seine Küstenlage und das angenehme Klima viele Urlauber an.
Der Fang von Austern und die Produktion von Algen in Jeollanam-do waren führend in Südkorea. Die Provinz war nur zum Teil gebirgig. Die Ebenen der Flüsse Somjin, Yeongsan und Tamjin sind ideal für den Anbau von Getreide. Das feuchte Klima erlaubt den Anbau von Reis, Weizen, Gerste und Linsen, daneben sind Kartoffeln, Gemüse, Früchte wie Naju-Birnen und Baumwolle von Bedeutung.
Es wurde etwas Gold und Kohle in Jeollanam-do abgebaut, die Industrie in der Provinz war aber entwickelt. Bei Daebul an der Südwestspitze der Halbinsel entstand ein neuer Industriekomplex, der von der Nähe zu China (Shanghai) und Taiwan profitieren sollte.
Jeollanam-do war in 5 Städte und 17 Landkreise gegliedert.