Jes Bertelsen

Jes Bertelsen (* 27. März 1946 in Aalborg, Dänemark) ist ein dänischer Bewusstseinsforscher und Autor zahlreicher Bücher.

Jes Bertelsen studierte an der Universität Aarhus, Dänemark, wo er von 1970 bis 1982 selbst Unterricht erteilte. Bertelsen erlangte 1974 den philosophischen Doktorgrad dr. phil. des Ideengeschichtlichen Instituts der Universität Aarhus. Heute leitet er das Vækstcenter (Wachstumszentrum) in Nørre Snede, Jütland, Dänemark, das er 1982 gemeinsam mit Hanne Kizach gründete. In seinem Unterricht bemüht er sich um eine Synthese von östlichen und westlichen spirituellen Erkenntnissen und Praxisformen im Lichte modernen psychologischen und philosophischen Denkens.

Sein Werk umfasst 19 Bücher, von Kategori og afgørelse – Strukturer i Kierkegaards tænkning (Kategorie und Entscheidung – Strukturen in Kierkegaards Denken) (1972) bis zu Dzogchenpraksis (2003) – deutsch: Dzogchenpraxis (2006). Seine Dissertation über Kierkegaard, Jung und Kant erschien 1974 unter dem Titel Ouroboros – en undersøgelse af selvets strukturer (Ouroboros – Eine Untersuchung der Strukturen des Selbst). Im Brennpunkt seiner späteren Bücher stehen die Themen Tiefenpsychologie, Selbstentwicklung und meditative Praxis.

1989 begegnete Jes Bertelsen dem tibetischen Lehrer Tulku Urgyen. Diese Begegnung spiegelt sich wider in seinen späteren Büchern sowie in seinem Unterricht, der sich mehr und mehr auf meditative Praxisformen konzentriert. Eine weitere Quelle der Inspiration für Jes Bertelsen ist die Tradition des Herzgebets in der Ostkirche, wie sie sich u. a. auf dem Athos in Griechenland entfaltet.

Bibliografie

Einzelnachweise

  1. ↑ Jes Bertelsen. In: Discogs. Abgerufen am 5. Mai 2021.
  2. ↑ Jes Bertelsen. Beltz, abgerufen am 5. Mai 2021.