Jochen Aue (* 18. November 1937 in Baalsdorf; † 21. September 2007 in Magdeburg) war ein deutscher Maler und Grafiker.
Nach Abschluss der Grundschule absolvierte Aue ab 1952 eine Lehre als Dekorationsmaler und arbeitete bis 1958 in diesem Beruf. In dieser Zeit besuchte er auch Malkurse an der Volkshochschule. Von 1958 bis 1961 studierte er an der Fachschule für angewandte Kunst Magdeburg. Anschließend war er bis 1963 in der Abteilung Kultur des Rates des Bezirks Magdeburg als Oberreferent für bildende Kunst und Denkmalpflege tätig. Ab 1963 war Aue in Magdeburg freischaffender Maler und Grafiker. Daneben arbeitete er als Leiter von Malzirkeln, u. a. im Magdeburger Ernst-Thälmann-Werk. Einer seiner Schüler war der spätere Maler und Grafiker Wolfgang Kühne.
Von 1964 bis 1978 hielt er sich häufig an der Ostsee auf, vor allem am Kap Arkona, auf Mönchgut und der Insel Hiddensee und jedes Jahr auf dem Darß. Aue hatte in der DDR eine bedeutende Zahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, u. a.1967/1968 und von 1977 bis 1988 an der VI. Deutschen Kunstausstellung und der VIII. bis X. Kunstausstellung der DDR in Dresden.
Aue war nicht nur bildender Künstler, sondern galt auch als auch angesehener Paläontologe.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Aue, Jochen |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Grafiker |
| GEBURTSDATUM | 18. November 1937 |
| GEBURTSORT | Baalsdorf |
| STERBEDATUM | 21. September 2007 |
| STERBEORT | Magdeburg |