
Jochen Brandt (* 23. Juni 1968 in Hamburg-Harburg) ist ein deutscher Prähistoriker. Seit 2005 nimmt er als Kreisarchäologe die Aufgaben der Bodendenkmalpflege im Landkreis Harburg in Niedersachsen wahr.
Nach dem Abitur in Winsen (Luhe) und der Ableistung von Zivildienst studierte Brandt Vor- und Frühgeschichte an der Universität Kiel. Er schloss sein Studium im Jahr 2000 mit der Promotion mit einer Dissertation mit dem Thema Jastorf und Latène. Kultureller Austausch und seine Auswirkungen auf soziopolitische Entwicklungen in der vorrömischen Eisenzeit ab.
Nach der Promotion leitete Brandt eine Ausgrabungskampagne auf dem Sächsischen Gräberfeld bei Immenbeck. Im Anschluss war er als Grabungsleiter in Mecklenburg-Vorpommern tätig. Danach arbeitete er als Projektverantwortlicher im Referat für Sonderprojekte des Landesamtes für Bodendenkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, das den Bau von Straßen und Erdgasleitungen archäologisch betreute.
Seit dem 1. November 2005 ist Brandt Kreisarchäologe für den Landkreis Harburg mit Dienstsitz im Helms-Museum in Hamburg-Harburg, für das er auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig ist. An der Universität Hamburg ist er Lehrbeauftragter für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie; er lehrt die Fächer Eisenzeit, Sozialarchäologie, Bodendenkmalpflege und Denkmalmanagement.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brandt, Jochen |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Prähistoriker |
| GEBURTSDATUM | 23. Juni 1968 |
| GEBURTSORT | Hamburg-Harburg |