Jochen Hemmleb

Jochen Hemmleb (* 13. August 1971 in Bad Homburg vor der Höhe) ist ein deutscher Geologe, Bergsteiger und Buchautor.

Leben

Jochen Hemmleb kam im Alter von zehn Jahren über seinen Vater zum Bergsteigen. Ab 1988 begann er mit der intensiven Aufarbeitung der Besteigungsgeschichte des Mount Everest, sein besonderes Interesse galt dabei den Ereignissen während der Britischen Mount-Everest-Expedition von 1924.

Im Jahr 1999 war er einer der Initiatoren und Organisatoren der Mallory & Irvine Research Expedition zur Mount Everest Nordseite. Bei dieser Expedition wurde der Leichnam des seit 1924 verschollenen Himalaya-Pioniers George Mallory gefunden.

Im Jahr 2001 folgte eine zweite, in den Jahren 2010 und 2011 schließlich eine dritte und vierte Expedition, die ebenfalls auf den Spuren der Ereignisse von 1924 waren (Suche nach Andrew Irvine).

In den Jahren 2004 und 2006 war Hemmleb mit Expeditionen an Nanga Parbat und Broad Peak aktiv. Auch bei diesen Expeditionen widmete er sich jeweils wichtigen Ereignissen und Personen der Alpingeschichte und veröffentlichte seine Aufarbeitungen in Büchern.

Jochen Hemmleb lebt mit seiner Familie in Lana, Südtirol.

Expeditionen

Publikationen

Filmografie

Fernsehreihe Die sechs Nordwände der Alpen (ZDF-Titel: Die dunkle Seite der Alpen)

Quellen

  1. ↑ Der englische Tote, in: Die Zeit, 43/1999, abgerufen bei Zeit online am 15. August 2013
  2. ↑ Tobias Gohls: Der Besessene - Elf Jahre suchte der Student Jochen Hemmleb nach Mallorys Spuren, in: Die Zeit, 43/1999, abgerufen bei Zeit online am 15. August 2013