John Bock

John Bock (2004)
Voll die Beule, Installationsansicht Kunsthalle Mannheim

John Bock (* 1965 in Gribbohm, Schleswig-Holstein) ist ein deutscher Aktionskünstler, Filmemacher und Autor. Er lebt in Berlin.

Leben und Werk

Bock studierte zunächst Betriebswirtschaft in Hamburg, bevor er bis 1997 ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg absolvierte. Seine Materialien sind alltägliche Gegenstände aller Art wie Wattestäbchen, Haferflocken, Pizzakartons, Eierschalen oder Herrensocken. Seit dem Wintersemester 2004/05 lehrt er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe als Professor für Bildhauerei.

John Bocks Werk überschreitet die Gattungen. Er ist bekannt für seine Performances, Installationen und Filme und seine eigene Sprache. Seine Performances nennt er „Vorträge“. In seinen Filmen treten er selbst und/oder Schauspieler auf.

2020 war er bei der Inszenierung von Peer Gynt an der Berliner Schaubühne nicht nur für Bühnenbild und Kostüme zuständig, er ist auch auf der Bühne bei einer Video-Einspielung als Troll-König zu sehen und hat seine eigenen Texte in das Stück eingebracht.

Ausstellungen/Vorträge/Performances

Einzelausstellungen:

Gruppenausstellungen:

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Ausstellungen Berlin: John Bock | Berlinische Galerie | Ihr Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Berlin. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 18. Februar 2018; abgerufen am 17. Februar 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. ↑ Der Pappenheimer – John Bock – www.kunstverein.de
  3. ↑ Catrin Lorch: Zwischen Irrenhaus und Elternhaus. Abgerufen am 13. Februar 2020.
  4. ↑ Die ersten Kunststaktien für den Volkspalast von Ingeborg Ruthe, in berliner-zeitung.de, 26. August 2004

Literatur