John Grinder (* 10. Januar 1940 oder 1939 in den Vereinigten Staaten) ist ein US-amerikanischer Anglist und Linguist und Mitentwickler des Neuro-Linguistischen Programmierens (NLP).
Grinder studierte Anglistik und arbeitete über Noam Chomskys Generative Transformationsgrammatik. Als Professor an der University of California in Santa Cruz lernte er den dort Psychologie studierenden Richard Bandler kennen. Bandler, der zu jener Zeit eine Gestalttherapie-Gruppe führte, bat Grinder, an dieser als Beobachter teilzunehmen. Später vertauschten auch beide die Rolle von Beobachter und Gruppenleiter. Zusammen begannen sie so, die Kommunikation – und hier vor allem die nonverbale – in der Psychotherapie zu erforschen. Ab 1974 modellierten beide ein eigenes therapeutisch intendiertes Konzept, das die Ansätze von Fritz Perls, Virginia Satir, Milton Erickson und (später) Gregory Bateson verarbeitete.
In The Structure of Magic (2 Bde., 1975f.) und Patterns of the Hypnotic Techniques of Milton H. Erickson (2 Bde., 1975 u. 1977) wurden vor allem Ericksons Erkenntnisse der Hypnotherapie adaptiert. Mit diesen und den folgenden Büchern begründeten Grinder und Bandler dann das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP), zu deren Entstehen und Entwicklung sie fortan diverse Publikationen beitrugen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Grinder, John |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Anglist, Linguist und Mitentwickler der Neurolinguistischen Programmierung |
| GEBURTSDATUM | 10. Januar 1939 oder 10. Januar 1940 |
| GEBURTSORT | Vereinigte Staaten |