Jonte

Jonte
In den Gorges de la Jonte
In den Gorges de la Jonte
Daten
Gewässerkennzahl FR: O31-0400
Lage Frankreich Frankreich, Region Okzitanien
Flusssystem Garonne
Abfluss über Tarn → Garonne → Gironde → Atlantischer Ozean
Quelle im Gemeindegebiet von Gatuzières
44° 8′ 14″ N, 3° 33′ 44″ O
Quellhöhe ca. 1460 m
Mündung an der Gemeindegrenze von Le Rozier und Peyreleau in den TarnKoordinaten: 44° 11′ 36″ N, 3° 12′ 13″ O
44° 11′ 36″ N, 3° 12′ 13″ O
Mündungshöhe ca. 390 m
Höhenunterschied ca. 1070 m
Sohlgefälle ca. 27 ‰
Länge 39 km
Einzugsgebiet 286 km²
Abfluss am Pegel Peyreleau MQ
5,1 m³/s
Linke Nebenflüsse Brèze, Béthuzon
Verlauf Jonte
(Daten aus Wikidata und OSM)

Gorges de la Jonte
Gorges de la Jonte

Die Jonte ist ein Fluss im Süden Frankreichs, der in der Region Okzitanien verläuft.

Flusslauf

Die Jonte entspringt im Nationalpark Cevennen, an der Nordwestflanke des Mont Aigoual (1567 m), im Gemeindegebiet von Gatuzières, entwässert generell in westlicher Richtung und mündet nach 39 Kilometern an der Gemeindegrenze von Le Rozier und Peyreleau als linker Nebenfluss in den Tarn. Auf seinem Weg durchquert die Jonte das Département Lozère und bildet in ihrem Unterlauf die Grenze zum Département Aveyron. Hier trennt sie durch die etwa 500 Meter tiefe Jonteschlucht (frz. Gorges de la Jonte) geologisch den nördlich gelegenen Causse Méjean von dem südlichen Causse Noir.

Orte am Fluss

Hydrologie

Bei Niedrigwasser versickert die Jonte westlich von Meyrueis, um circa acht Kilometer flussabwärts in einer Karstquelle wieder an die Oberfläche zu treten (frz. Résurgence). Eine geographische Besonderheit besteht darin, dass sich in Meyrueis im Abstand von knapp 500 Metern die beiden Zuflüsse Brèze und Béthuzon mit der Jonte vereinigen.

Sehenswürdigkeiten

Commons: Jonte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

  1. 1 2 geoportail.fr (1:16.000)
  2. 1 2 3 Die Angaben zur Flusslänge beruhen auf den Informationen über die Jonte bei SANDRE (französisch), abgerufen am 19. April 2011, gerundet auf volle Kilometer.
  3. ↑ hydro.eaufrance.fr (Station: O3194020, Option: Synthèse) (Memento des Originals vom 19. Februar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. ↑ Maison des Vautours