| Serie Joprima | |
|---|---|
| Technische Daten (Überblick) | |
| Werft: | VEB Schiffswerft „Neptun“, Rostock |
| Bauzeitraum: | 1968 bis 1969 |
| Außerdienststellung: | 1991 bis 2010 |
| Vermessung: | 4202 BRT / 2314 NRT |
| Tragfähigkeit: | 6015 t |
| Länge über Alles: | 114,70 m |
| Länge zwischen den Loten: | 106,60 m |
| Breite: | 16,60 m |
| Seitenhöhe: | 7,80 m |
| Tiefgang: | 6,44 m |
| Antrieb: | 1 × MAN K6Z57/80A3 Dieselmotor auf 1 × Festpropeller |
| Gesamtleistung: | 2942 kW |
| Geschwindigkeit: | 15 Knoten |
| Besatzung: | bis zu 33 |
Die Frachtschiffsserie Joprima war ein Trockenfrachtschiffstyp der Rostocker Schiffswerft „Neptun“.
Hergestellt wurde die Baureihe von 1968/9 in fünf Einheiten für eine norwegische Reederei. Vorgesehen waren die als Volldecker vermessenen Schiffe vorwiegend für den Transport von Stück- und Schüttgütern sowie besonders Holzladungen.
Die Serie umfasste:
Der neuentwickelte Eindeckschiffstyp mit kurzer Back und weit achtern liegender Maschinenanlage war für den Holztransport optimiert. Die ebenfalls weit achtern angeordneten Aufbauten wurden so weit wie möglich gegen Maschinengeräusche isoliert. Die 2942 kW leistenden 2-Takt Dieselmotoren des Typs MAN K6Z 57/80 A3 waren in Lizenz gefertigte MAN-Motoren des Herstellers VEB Maschinenbau Halberstadt. Der Hauptmotor konnte direkt von der Brücke aus gesteuert werden.
Die drei Laderäume ohne Zwischendecks und einem Schüttgutvolumen von 8587 m3 und einem Ballenraum von 8122 m3 wurden in den Räumen II und III mit versetzbaren Herften versehen, um das Schiff nötigenfalls zum Fünflukenschiff zu machen. Die Luken wurden mit Faltlukendeckeln verschlossen, die für die Aufnahme von Holzdeckslasten konstruiert waren. Das nach dem System Velle erstellte Ladegeschirr bestand aus drei 8-Tonnen-Ladebäumen, einem 15-Tonnen-Ladebaum, sowie einem Schwergutbaum für 50 Tonnen. Die Winden wurden hydraulisch betrieben.