Josef Dabernig

Josef Dabernig (2025)

Josef Dabernig (* 1956 in Kötschach-Mauthen) ist ein österreichischer Künstler und Filmemacher.

Leben

Josef Dabernig studierte von 1975 bis 1981 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Ferdinand Welz (Medaillenkunst und Kleinplastik) und Joannis Avramidis (Bildhauerei). Nach dem Studium löste sich sein bildhauerischer Begriff sukzessive in verschiedenen Medien auf. Seit 1996 produziert Dabernig regelmäßig Kurzfilme und ist mit diesen sowohl im Festivalkino als auch im Ausstellungsbetrieb präsent. Seine erste Monografie mit dem Titel Dabernig Josef: Film, Foto, Text, Objekt, Bau thematisiert das Ausdruckvokabular des Künstlers auf Basis einer konzeptuellen Interaktion innerhalb medialer Vielfalt. Josef Dabernigs Arbeiten waren an Ausstellungen wie der Manifesta 3, Ljubljana, der Biennale di Venezia (2001 und 2003), aber auch an den renommierten Filmfestivals in Locarno (2002 und 2008), London (2009), Mar del Plata (2007), Melbourne (2001), Oberhausen (2006, 2009 und 2014), Rotterdam (2000) und Toronto (2006 und 2009) zu sehen.

Dabernigs Arbeiten befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen, wie der Albertina (Wien), ARTEAST 2000+ Collection (Ljubljana), Centre Pompidou (Paris), Kontakt. The Art Collection of Erste Bank Group (Wien), MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst (Wien), MUMOK Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig (Wien), Musée d’art moderne de la Ville de Paris, Muzeum Sztuki Nowoczesnej w Niepołomicach (Kraków), National Museum of Contemporary Art (Bukarest), Neue Galerie Graz und Österreichische Galerie Belvedere (Wien).

Auszeichnungen

Filmografie (Auswahl)

Filmteam Lacrimosa bei der Verleihung Österreichischer Filmpreis 2025. V. l. n. r.: Michael Palm, Christian Giesser, Josef Dabernig, Otto Dabernig, Johanna Orsini-Rosenberg und Bruno Pellandini

Ausstellungen

Einzelausstellungen

Teilnahme an Gruppenausstellungen (Auswahl)

Publikationen

Artikel

Commons: Josef Dabernig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Film | Josef Dabernig (Memento vom 29. Oktober 2009 im Internet Archive)
  2. ↑ Barbara Steiner (Hrsg.): Dabernig, Josef. Film, Foto Text Objekt, Bau. Mit Texten von Silvia Eiblmayr, Christian Kravagna, Matthias Michalka, Barbara Steiner und Igor Zabel. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2005, ISBN 3-88375-976-7 (Verlagsinformation (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive)).
  3. ↑ Biografie (Memento vom 7. November 2009 im Internet Archive)
  4. ↑ http://www.moma.pl/
  5. ↑ Josef Dabernig. Films. In: mnac.ro. Abgerufen am 16. Juli 2026.
  6. ↑ Mitteilung zur Ausstellung, abgerufen am 21. August 2014.
Personendaten
NAME Dabernig, Josef
KURZBESCHREIBUNG österreichischer bildender Künstler
GEBURTSDATUM 1956
GEBURTSORT Kötschach-Mauthen