Josef Baumhauer

Daphne, 2002, Bronze, Wege zur Kunst

Josef Baumhauer (auch Sepp Baumhauer; * 16. März 1930 in Schwäbisch Gmünd; † 8. Mai 2011 ebenda) war ein deutscher Bildhauer und Maler.

Leben

Sepp Baumhauer legte 1950 in Schwäbisch Gmünd das Abitur ab und studierte bis 1954 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart unter anderem bei Willi Baumeister und Manfred Henninger.

Seit 1955 arbeitete er als freischaffender Bildhauer und Maler im Gmünder Stadtteil Bettringen. Studienreisen führten ihn nach Frankreich, Italien, Griechenland und die USA.

Mit seiner Ehefrau Maria-Theresia (* 4. Januar 1933; † 14. Januar 2010) hatte er die zwei Töchter Monika (* 1959) und Regina (* 1962).

1964 kaufte Baumhauer ein 1761 vom Gmünder Stadtbaumeister Johann Michael Keller erbautes Rokokogebäude in der Kornhausstraße in Schwäbisch Gmünd und sanierte es eigenhändig. Seine Ehefrau leitete dort bis in die 1990er Jahre das „Hotel Patrizier“.

Von 1981 bis 1989 gehörte Baumhauer zwei Wahlperioden lang für die CDU dem Gmünder Stadtrat an.

Er starb am 8. Mai 2011 und wurde in einem Grab, in dem auch seine ein Jahr vor ihm verstorbene Ehefrau Maria-Theresia liegt, auf dem Ottilienfriedhof in seinem Heimatort Bettringen bestattet.

Ausstellungen (Auswahl)

Arbeiten im öffentlichen Raum

Bilder

Literatur

Commons: Josef Baumhauer – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Traueranzeige auf ostalbtrauer.de, abgerufen am 20. November 2020.
  2. ↑ Baumhauer, Sepp auf leo-bw.de.
  3. Regina und Monika Baumhauer (Hrsg.): Sepp Baumhauer. Leben und Werk. Schwäbisch Gmünd, Einhorn Verlag, 2012, DNB 1036720802.
    1. 1 2 S. 9.
    2. ↑ S. 14.
    3. ↑ S. 15.
    4. ↑ S. 7 u. 17.
  4. ↑ Die Fassade vom Hotel Patrizier wird verschönert auf schwaebisch-gmuend.de.
Personendaten
NAME Baumhauer, Josef
ALTERNATIVNAMEN Baumhauer, Sepp
KURZBESCHREIBUNG deutscher Bildhauer und Maler
GEBURTSDATUM 16. März 1930
GEBURTSORT Schwäbisch Gmünd
STERBEDATUM 8. Mai 2011
STERBEORT Schwäbisch Gmünd