Josef Bueb

Josef Bueb (Mitte) mit Wilhelm Simpfendörfer (1954)

Josef Anton Bueb (* 13. März 1897 in Breisach am Rhein; † 26. Oktober 1974 ebenda) war ein deutscher Kommunalpolitiker.

Werdegang

Bueb entstammte einer alteingesessenen Breisacher Familie, deren Vorfahren sich bis um 1580 zurückverfolgen lassen. Am 3. August 1937 beantragte Bueb die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.359.041).

Von 1948 bis 1962 war er Bürgermeister der Stadt Breisach. In dieser Funktion erwarb er sich große Verdienste um den Wiederaufbau der zu 85 % kriegszerstörten Stadt. Er war Mitinitiator der völkerverbindenden Grünen Straße.

Pflege der Alemannischen Mundart

Daneben trat er als Autor von alemannischen Gedichten und Liedertexten in Erscheinung und setzte sich für die alemannische Fastnacht ein.

Veröffentlichungen

Ehrungen

Literatur

Commons: Josef Bueb – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4961598
  2. ↑ Jürgen Sutter: Generation „Blut und Boden“? Zum Verhältnis alemannischer Dialektdichter zur NSDAP. In: Badische Heimat, Heft 1/2026, S. 101–108, siehe auch A3340-MFKL: Number D0051. In: Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) im US-Nationalarchiv
  3. ↑ Josef Anton Bueb bei noth.net
  4. ↑ Narrenzunft Breisach e. V.
Personendaten
NAME Bueb, Josef
ALTERNATIVNAMEN Bueb, Josef Anton
KURZBESCHREIBUNG deutscher Kommunalpolitiker
GEBURTSDATUM 13. März 1897
GEBURTSORT Breisach am Rhein
STERBEDATUM 26. Oktober 1974
STERBEORT Breisach am Rhein