Josef Dittmeier (* 17. September 1919 in Morlesau; † 4. März 1990 in Plattling) war ein deutscher Politiker (SPD).
Die Familie Dittmeier zog 1926 nach Plattling, nachdem der Vater versetzt worden war. In Plattling besuchte Josef die Volks- und Berufsschule. 1934 begann er beim Bahnhof Plattling als Junghelfer und arbeitete dort bis 1939 an verschiedenen Dienstzweigen. Im Zweiten Weltkrieg gehörte er der Wehrmacht an, wurde in Frankreich, Russland und den Niederlanden eingesetzt und insgesamt viermal verwundet. 1945 saß er von Januar bis September in englischer Kriegsgefangenschaft. Zuletzt war er Obersekretär der Bundesbahn.
In der Nachkriegszeit wurde Dittmeier politisch aktiv: Er gehörte ab 1952 dem Stadtrat von Plattling, ab 1956 dem Kreistag des Landkreises Deggendorf und ab 1962 dem Bezirkstag von Niederbayern an.
Von 1970 bis 1978 war er Mitglied des bayerischen Landtags. Er wurde im Wahlkreis Niederbayern gewählt.
1974 war er Mitglied der 6. Bundesversammlung, welche Walter Scheel zum Bundespräsidenten wählte.
1979 wurde Dittmeier zum Ehrenbürger von Plattling ernannt.
In Plattling wurde die Josef-Dittmeier-Straße nach ihm benannt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dittmeier, Josef |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD) |
| GEBURTSDATUM | 17. September 1919 |
| GEBURTSORT | Morlesau |
| STERBEDATUM | 4. März 1990 |
| STERBEORT | Plattling |