Josef Erler

Josef Erler (* 9. Februar 1804 in Brixen; † 31. März 1844 in Innsbruck) war ein österreichischer Landschaftsmaler.

Leben

Erler erhielt seinen ersten Unterricht im Zeichnen bei Josef Tauber in Brixen, ehe er auf Vermittlung von Freunden 1825 an die Akademie der bildenden Künste Wien gelangte, wo er 11 Jahre lang blieb. In dieser Zeit erhielt er 1827 den Gundel-Preis im Antikenzeichnen und 1833 den Lampi-Preis im Zeichnen nach der Natur. 1836 kehrte er nach Brixen zurück. Er starb bereits im Alter von 40 Jahren.

Werk

Motiv aus Südtirol

Josef Erler malte Historienbilder, Porträts und vor allem Landschaftsbilder. Seine Bilder sind heute weitgehend vergessen und interessieren nicht so sehr wegen seiner malerischen Leistung, als vielmehr aufgrund der von ihm festgehaltenen historischen Ansichten von Südtirol.

Literatur

Commons: Josef Erler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Mariahilfkirche in Zinggen im Monumentbrowser auf der Website des Südtiroler Landesdenkmalamts
  2. ↑ Michael Schiebinger: Der Sakralbau des Vormärz in Österreich. Zwischen josephinischer Kontinuität und Stilpluralismus. Dissertation, Universität Wien, 2015, doi:10.25365/thesis.38945, S. 263
Personendaten
NAME Erler, Josef
ALTERNATIVNAMEN Erler, Joseph
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Maler
GEBURTSDATUM 9. Februar 1804
GEBURTSORT Brixen
STERBEDATUM 31. März 1844
STERBEORT Innsbruck