Josef Humar (* 27. März 1865 in Velden am Wörther See; † 1940) war ein deutscher Verleger, Politiker und Verbandsfunktionär.
Humar lebte in München. Beruflich war er als Zeitschriftenverleger tätig. Bereits in Zeiten des Kaiserreichs war er Vorsitzender des Münchner Grund- und Hausbesitzer-Vereins. 1908 war er Gründer der Hausbank München. 1911 war er Mitbegründer des Tierparks Hellabrunn. In der Weimarer Republik war er viele Jahre Mitglied des Münchner Stadtrat. Zeitweilig war er auch als Bürgermeister in München tätig. Zudem gehörte er von 1920 bis 1933 als Vertreter des Hausbesitzes dem Vorläufigen Reichswirtschaftsrat an. Von 1923 bis 1933 war Humar Präsident des Zentralverbands Deutscher Haus- und Grundbesitzervereine (heute Haus & Grund).
1974 wurde das Josef-Humar-Institut, Institut für Wohnungseigentum und Wohnungsrecht gegründet. 1981 wurde die Josef-Humar-Straße im Münchner Stadtbezirk Untergiesing-Harlaching nach Humar benannt. Zeitweise vergab der Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer den Josef-Humar-Preis. 2010 schuf Ulla M. Scholl eine Bronzestatue von Humar, die sich in der Hausbank München befindet.
| Personendaten | |
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| NAME | Humar, Josef |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Verleger, Politiker und Verbandsfunktionär |
| GEBURTSDATUM | 27. März 1865 |
| GEBURTSORT | Velden am Wörther See |
| STERBEDATUM | 1940 |