Josef Kiendl (* 15. Dezember 1886 in Landau an der Isar; † 14. November 1948 ebenda) war ein deutscher Politiker (BVP).
Josef Kiendl besuchte die Oberrealschule Augsburg, absolvierte anschließend an der Technischen Hochschule München ein Studium im Bauingenieurwesen (1908 Dipl.-Ing.) und in der Landwirtschaft (1910 Dipl.-Landwirt) und legte 1911 die Staatsprüfung für den höheren Vermessungsdienst ab. Seit 1905 gehörte er der Münchener Burschenschaft Guelfia (RVdB, seit 1919 DB) an.
Von September 1914 bis November 1918 leistete er im Zuge des Ersten Weltkrieges Kriegsdienst in der Bayerischen Armee und kehrte als Oberleutnant der Reserve in die Heimat zurück. Kiendl schloss sich dem Freikorps Epp an, das im Frühjahr 1919 an der Niederschlagung der Münchener Räterepublik beteiligt war.
1920 promovierte er an der Technischen Hochschule München mit der Dissertation Die Flurbereinigung und ihre Beziehungen zur Geologie und Bodenkunde m. agrargeolog. Übersichtskarte d. Flurbereinigung Eitensheim zum Dr.-Ing.
Als Abgeordneter der Bayerischen Volkspartei hatte er einen Sitz im Bayerischen Landtag.
Von 1945 bis 1948 war er Leiter der Bayerischen Verwaltung für Flurbereinigung.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kiendl, Josef |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Ingenieur und Politiker (BVP) |
| GEBURTSDATUM | 15. Dezember 1886 |
| GEBURTSORT | Landau an der Isar |
| STERBEDATUM | 14. November 1948 |
| STERBEORT | Landau an der Isar |