Josef Lieball (* 22. Oktober 1905 in Kaiserswalde, Nordböhmen; † 2. September 1993 in Augsburg) war ein deutscher römisch-katholischer Theologe, Priester und Kunsthistoriker.
Am Gymnasium in Mariaschein legte Josef Lieball 1925 das Abitur ab. Danach studierte er in Rom Theologie und Kunstgeschichte. Er wurde zum Doktor der Theologie und der Philosophie promoviert. Nach der Priesterweihe 1930 in Rom kehrte er Ende der 1930er Jahre nach Böhmen zurück, war Kaplan in Bodenbach an der Elbe sowie Friedland in Böhmen und seit 1941 Pfarrer in Dittersbach bei Friedland. Seit 1945 beteiligte er sich in Wien an der Gründung der Clemens-Gemeinde der sudetendeutschen Vertriebenen. 1952 wurde er Mitarbeiter von Adolf Kindermann in Königstein im Taunus. Von 1955 bis 1977 hatte er Lehraufträge für christliche Kunst und Ikonographie an der PTH Königstein im Taunus. 1960 wurde er zudem Dozent an der Universität in Wien. 1966 bis 1968 war er kommissarischer Leiter des Institutum Marianum Regensburg. In der Folge wurde ihm der Titel Monsignore verliehen. Bis 1987 war er im Mutterhaus Augsburg der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul tätig.
| Personendaten | |
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| NAME | Lieball, Josef |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher römisch-katholischer Theologe, Priester und Kunsthistoriker |
| GEBURTSDATUM | 22. Oktober 1905 |
| GEBURTSORT | Kaiserwalde, Elbogener Kreis |
| STERBEDATUM | 2. September 1993 |
| STERBEORT | Augsburg |