Josef Rogmann (* 15. September 1916 in Duisburg; † 2001 oder 2002 in Berlin-Marzahn) war ein deutscher Gebrauchsgrafiker und Maler.

Rogmann absolvierte eine Lehre als Gebrauchswerber und studierte ab 1932 Grafik an der Essener Handwerker- und Kunstgewerbeschule, der späteren Folkwangschule. Er wurde nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs zur Wehrmacht eingezogen, nahm am Krieg teil und geriet in Kriegsgefangenschaft.
Nach der Entlassung arbeitete er in Schwarzenberg. 1947 entwarf er die Briefmarke Arbeiter der II. Kontrollratsausgabe der Deutschen Post.
Von 1947 bis 1950 war Rogmann in Schwarzenberg Lehrer für Zeichnen und Kunstgeschichte. Er zog dann nach Strausberg und war ab 1950 als Werbeleiter tätig. Nähere Informationen dazu fehlen. Er betätigte sich als Autodidakt intensiv künstlerisch als Maler und schuf oder entwarf insbesondere für den öffentlichen Raum von Strausberg Werke mit politischen Motiven, die ganz dem Sozialistischen Realismus verhaftet waren. Einige wurden nach der deutschen Wiedervereinigung abgerissen. Rogmann war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. 1952 und 1955 wurde er mit der Medaille für ausgezeichnete Leistungen geehrt.
| Personendaten | |
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| NAME | Rogmann, Josef |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Gebrauchsgrafiker und Maler |
| GEBURTSDATUM | 15. September 1916 |
| GEBURTSORT | Duisburg |
| STERBEDATUM | 2001 oder 2002 |
| STERBEORT | Berlin-Marzahn |