Josef Werkmann (* 1. Juli 1883 in Niederleierndorf im Landkreis Kelheim; † 8. November 1952 in Hebramsdorf im Landkreis Rottenburg an der Laaber) war ein deutscher Landwirt und Mitglied des Bayerischen Landtags.
Nach dem Besuch von Volks- und Fortbildungsschulen arbeitete Josef Werkmann zunächst bis 1905 im elterlichen Landwirtschaftsbetrieb, bis er zum zweijährigen Militärdienst einberufen wurde. Nach Fortbildungskursen kam er 1912 als Ökonomiebaumeister in das Kloster Oberroning, bis er 1914 zum Kriegsdienst einberufen wurde. Danach kehrte er auf den elterlichen Hof zurück, den er 1924 zur eigenen Bewirtschaftung übernahm.
Werkmann engagierte sich in der Politik, wurde Mitglied der Bayerischen Volkspartei und nahm in der Bezirksbauernkammer in Rottenburg an der Laaber die Stelle des Schriftführers und des zweiten Vorsitzenden ein. Dazu saß er im Einkommensteuerausschuss sowie im Grundwertausschuss. Er hatte einen Sitz im Bezirkstag und war dort im Feuerwehrausschuss engagiert. 1932 erhielt er ein Mandat für den Bayerischen Landtag aus dem Stimmkreis Dingolfing. Er lebte in Rohrberg in der damaligen Gemeinde Hebramsdorf, wo er auch Bürgermeister war.
Werkmann verlor sein Leben durch einen Verkehrsunfall in seinem Wohnort.
Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (Weimarer Republik, 5. Wahlperiode)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Werkmann, Josef |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Landwirt und Landtagsabgeordneter (BVP) |
| GEBURTSDATUM | 1. Juli 1883 |
| GEBURTSORT | Niederleierndor, Landkreis Kelheim |
| STERBEDATUM | 8. November 1952 |
| STERBEORT | Neufahrn in Niederbayern, Landkreis Landshut |