Joseph Kamptner

Joseph Kamptner (* 26. Juni 1805 in Wien; † 19. Dezember 1876 ebenda) war ein k.u.k. Feldmarschall-Lieutenant.

Er war der Sohn eines Staatsbeamten und wurde dann in der Theresianischen Militär-Akademie ausgebildet. Am 4. April 1816 wurde er als Fähnrich in das Infanterie-Regiment Nr. 10 (Alois Graf Mazzuchelli ) übernommen. Am 15. März 1831wurde er Lieutenant, am 1. November 1831 Oberlieutenant, am 1. Juni 1837 Kapitänlieutenant, 17. Juli 1841 Hauptmann, am 9. März 1849 Major beim Infanterie-Regiment Nr. 49 (Heinrich Freiherr von Hess), am 22. März 1853 Oberstlieutenant beim Infanterie-Regiment Nr. 41 (Johann Freiherr von Sivkovich). Am 23. Februar 1854 wurde er als Kommandeur in das 10. Gendarmerie-Regiment versetzt und am 15. Junli 1857 zum Oberst befördert. Am 3. Juli 1859 wurde er als Oberst und Regimentskommandeur zum Infanterie-Regiment Nr. 35 (Franz Graf Khevenhüller Metsch) versetzt und am 19. April 1865 zum Generalmajor befördert. Anschließend kam er als Lokalbrigadier zur 13. Division nach Pest.

Am 26. Oktober 1869 wurde er in den Ruhestand versetzt. Wegen langer und guter Dienstleistung erhielt er dazu den Charakter als Feldmarschall-Lieutenant.

Er starb 1876 in Wien.

Kamptner wurde am 31. August 1864 mit dem preußischen Kronen-Orden 2. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ In seiner Zeit beim Regiment hat er sich um die Ermittlung der Regimentsgeschichte verdient gemacht, Vgl.: Geschichte des k.k. Infanterie-Regimentes Oscar II. Friedrich König von Schweden und von Norwegen No. 10, S. 550
  2. ↑ Geschichte des k. k. Infanterie-Regiments Nr. 41, Band 2, S. 558
  3. ↑ Militär-Schematismus des österreichischen Kaiserthumes: 1858, S. 1023
  4. ↑ Militär-Schematismus des österreichischen Kaiserthumes: 1865, S. 204
  5. ↑ Militär-Schematismus des österreichischen Kaiserthumes: 1865, S. 1071
  6. ↑ Oesterreichischer Militär-Kalender, Band 18, S. 120
  7. ↑ Verordnungsblatt für das k. u. k. Heer: Normal-Verordnungen, Band 6, Nr.45, 8. Sepetmebr 1864, S. 254
  8. ↑ Oesterreichisch-ungarischer Ordens-Almanach, Band 1, S. 213